Eder: Pkw-Maut wird durch Asfinag vorbereitet - Milliardenbelastung für Pkw-Fahrer immer wahrscheinlicher

Wien (SK) Ein weiteres deutliches Signal, dass von Regierungsseite intensiv an der Einführung einer kilometerabhängigen Pkw-Maut gebastelt werde, ist für SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder der jüngste Bericht in der "Presse" über den bevorstehenden Kauf der Europpass durch die Asfinag und die Einrichtung einer Teststrecke für eine Pkw-Maut. "Es liegt klar in der Absicht der Bundesregierung, dem Pkw-Fahrern weitere enorme Belastungen aufzuerlegen, um ihr Klientel, die Lkw-Lobby und die Spitzenverdiener, entlasten zu können", unterstrich Eder. ****

Der SPÖ-Verkehrssprecher wies darauf hin, dass eine Studie nach der anderen von Infrastrukturminister Gorbach zur Machbarkeit einer Pkw-Maut in Auftrag gegeben wurde. "Das macht man nicht, wenn man keine derartige Maßnahme will", so Eder. In der Regierung dürfte es bereits ausgemachte Sache sein, dass eine flächendeckende Maut für die Autofahrer kommen wird, obwohl im Asfinag-Gesetz nach einer Novelle eine derartige Maut ausgeschlossen ist, so Eder, der betonte, dass die SPÖ für eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut zur Verfügung stehe.

Wenn die Pläne der Bundesregierung umgesetzt werden, müsse ein durchschnittlicher Autofahrer bis zu 700 Euro im Jahr an Maut bezahlen. "Dieses Geld wird dann zur Quersubvention für die Frächter verwendet werden, anstatt endlich eine Kostenwahrheit im Verkehr anzustreben, und die Lkw-Maut auf ein Niveau anzuheben, das den tatsächlichen verursachten Kosten des Schwerverkehrs entspricht", schloss Eder. (Schluss) ns

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