LH Haider: Großzügige und gezielte Unterstützung bei Katastrophenschäden

Einzelfall-Berücksichtigung statt Gießkannenprinzip - Hohe Entschädigungen - Intensive Vorbeugungsmaßnahmen

Klagenfurt (LPD) - Medial vorgebrachte Vorwürfe, wonach Unwetteropfer in Kärntner weniger erhalten würden als in anderen Bundesländern, weist Landeshauptmann Jörg Haider entschieden zurück. Vielmehr sei das Gegenteil wahr: "Kärnten befindet sich im Spitzenfeld der Bundesländer im Bereich der Entschädigungsraten", so Haider. In Kärnten werde jeder Einzelfall sowie die jeweilige persönliche Situation berücksichtigt, um ein "Gießkannenprinzip" auszuschließen, erklärt der Landeshauptmann.

Die Feststellung über das Ausmaß und die Höhe von Schäden werden über die Schadenfeststellungskommissionen der Bezirkshauptmannschaften festgelegt. Dabei werden keine starren Prozentsätze angeordnet, sondern die jeweilige soziale und wirtschaftliche Situation berücksichtigt. Ebenso werden allfällige Versicherungszahlungen und sonstige Zuschüsse bei der Bemessung der Höhe der Entschädigung berücksichtigt. Bei Gebäudeschäden wird mindestens ein Drittel der Kosten ersetzt. In besonderen Fällen erhöht sich die Entschädigungsrate sogar auf 50 Prozent der Schadenssumme, die über das Kärntner Nothilfswerk ausbezahlt wird.

Es müsse festgehalten werden, so Haider weiters, dass Kärnten im Bereich der Katastrophenschäden großzügig, jedoch sozial gezielt unterstützt. Beispielsweise wurden im Jahr 2004 für Schäden an Privatvermögen rund 1,3 Mio. Euro ausbezahlt. Für die Reparatur an Schäden an Infrastruktur, wie Straßen, etc. wurden rund 8,4 Mio. aufgewendet.

Kärnten hat in den letzten Jahrzehnten sehr viel in den vorbeugenden Hochwasserschutz investiert, wodurch viele Hochwasserschäden überhaupt verhindert werden konnten. Allein die Abteilung 18 - Wasserwirtschaft des Amtes investiert jährlich rund 10 Mio. Euro in den vorbeugenden Hochwasserschutz.

Darüber hinaus wurden in Kärnten für die Reparatur und die Verhinderung von Katastrophenschäden auch in anderen Bereichen großzügige Investitionen getätigt. Hier wäre einerseits der Agrarbereich, aber auch die Wildbach- und Lawinenverbauung zu nennen. Beispielsweise wurden für die Wildbach- und Lawinenverbauung im Jahr 2004 zwölf Millionen Euro investiert. Auch im Jahr 2005 wird dieser Betrag eingesetzt werden. Bis dato wurden heuer 7,4 Millionen Euro investiert.

Dazu kommt noch, dass Kärnten von großflächigen Hochwasserkatastrophen, wie sie zuletzt in anderen Bundesländern (Tirol, Vorarlberg, Niederösterreich...) aufgetreten sind, verschont geblieben ist. Für die Zukunft können solche extremen Ereignisse nicht ausgeschlossen werden. In Kärnten werden daher die Vorbeugungsmaßnahmen auf allen Ebenen auch weiterhin intensiv fortgesetzt.
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