Zur gemeinsamen Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes

EU-Kofinanzierungsmittel für KMU in Grenzregion NÖ - Ungarn

St. Pölten (NLK) - Im Rahmen des INTERREG IIIA-Programms Österreich - Ungarn hat die NÖ Landesregierung für das Projekt "LAGERA - Labor für die gemeinsame Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes" 93.350 Euro Kofinanzierungsmittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt. Die Gesamtkosten betragen 186.700 Euro. Förderungsempfänger ist der Regionale Entwicklungsverband Industrieviertel.

Ziel von LAGERA ist es, Österreich und Ungarn auf den gemeinsamen Arbeitsmarkt ab 2011 vorzubereiten, eine grenzüberschreitende regionale Arbeitsmarktpolitik zu fördern und der Bevölkerung die in weiten Teilen herrschende Unsicherheit und Angst vor Arbeitsplatzverlust zu nehmen. Erreicht werden soll dies durch einen zeitlich begrenzten Mitarbeiteraustausch von niederösterreichischen und ungarischen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in der Grenzregion. Die Durchführung soll bis 31. Dezember 2006 erfolgen.

Mittels in Deutsch und Ungarisch aufbereiteter Broschüren sollen rund hundert Unternehmen beiderseits der Grenze über die rechtliche Lage am Arbeitsmarkt, Ausbildungssituation und Beschäftigungsstrukturen informiert werden. Danach werden die KMU für das Projekt ausgewählt, das einen Vorsprung am zukünftigen gemeinsamen Arbeitsmarkt bringen soll. Die Mitarbeiter werden nach vorbereitenden Sprachkursen - bei Freistellung vom eigenen Unternehmen - drei Wochen in Betrieben verwandter Branchen im jeweils anderen Land arbeiten. Die Ergebnisse von LAGERA werden anschließend evaluiert und unter anderem in Form eines zweisprachigen Handbuchs für KMU präsentiert.

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