Die wirkliche Rekordbilanz des Baustellensommers

Rund 80 Prozent der heurigen Baustellen trotz Wetterkapriolen abgeschlossen

Wien (OTS) - "Trotz der bevorstehenden Wiener Wahl kann und will
es sich die Stadt nicht leisten, auf die notwendige Sanierung des Wiener Straßennetzes zu verzichten. Wir haben Straßen und Gehsteige von hoher Qualität, und so soll es auch bleiben", so Wiens Planungs-und Verkehrsstadtrat Rudi Schicker. Somit sind zu Schulbeginn schon rund 80 Prozent der heurigen Straßenbaustellen abgeschlossen. "Ich möchte mich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern und besonders bei der unmittelbar betroffenen Wohnbevölkerung für Ihr Verständnis bedanken", so Schicker weiter. Baustellen machen Ärger - keine Frage. Aber aus Jux und Tollerei werden Wiens Straßen nicht aufgegraben. "Insgesamt werden heuer rund 170 Mio. Euro in den Ausbau und die Sanierung der Wiener Straßen und Stadtautobahnen investiert. Damit erreichen wir, dass die Wienerinnen und Wiener zu Fuß, mit dem Rad, den Öffis oder dem Auto sicher, bequem und zügig in der Stadt voran kommen", betont Schicker und ergänzt: "Die Investitionen in das Wiener Straßennetz bedeuten auch einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft. Die Standortqualität von in Wien ansässigen Unternehmen wird ebenso gesichert und verbessert, wie Arbeitsplätze in der Baubranche erhalten und geschaffen werden. Heuer sind es mehr als 2.000 Arbeitsplätze".

Wetterkapriolen fordern die Straßenbauarbeiter auf das Extremste heraus

"Man kann die Bauarbeiter nur bewundern, die in der heißen Jahreszeit bei Temperaturen bis 50 Grad und mehr und in diesem Sommer auch bei strömendem Regen ihre nicht ungefährliche Arbeit verrichten", unterstreicht Schicker. Bauarbeiter arbeiten jährlich auf rund 500 Straßen der Stadt. Dabei werden etwa 430.000 m2 Straße neu gestaltet, umgebaut oder saniert. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, mehr Lebensqualität aber auch für mehr Komfort der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wird auch heuer eine vergleichbare Anzahl von Bauvorhaben im Wiener Straßennetz abgewickelt.

Noch mehr Qualität in der Information der AutofahrerInnen

Damit sich die Autofahrerinnen und Autofahrer rechtzeitig auf die Straßenbauvorhaben einstellen konnten, wurden jeweils in der Woche vor Baubeginn bedeutender Baustellen Flugblätter verteilt. Diese informierten die Verkehrsteilnehmer/innen über das Wichtigste zum Straßenumbau und die vorgesehenen Verkehrsmaßnahmen und gegebenenfalls Umleitungsstrecken.

Mit dieser Aktion wurden gezielt jene Autofahrerinnen und Autofahrer informiert, die täglich im Bereich der Sommerbaustellen unterwegs und damit von den mit der jeweiligen Baustelle zwangsläufig verbundenen Beeinträchtigungen unmittelbar betroffen waren.

Natürlich können auch unvorhergesehene Bauarbeiten notwendig werden, etwa bei einem Wasserrohrbruch. In diesen Fällen kann zwar nicht langfristig vorinformiert werden, dafür werden die Bauarbeiten aber in Rekordzeit abgeschlossen. (Schluss) kel

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