Hauskrankenpflege erhält Förderung aus dem Sozialfonds

LR Schmid würdigt "europaweit einzigartiges Modell"

Bregenz (VLK) - Der Landesverband "Hauskrankenpflege Vorarlberg" erhält in diesem Jahr 82.000 Euro Förderung aus dem von Land und Gemeinden finanzierten Sozialfonds. "Dass die überwiegende Zahl unserer pflegebedürftigen Menschen zuhause betreut werden kann, verdanken wir nicht zuletzt der unterstützenden Arbeit der Hauskrankenpflege", hebt Soziallandesrätin Greti Schmid hervor.

Zum Landesverband Hauskrankenpflege gehören 67 Vereine, in denen rund 200 diplomierte und etwa 540 ehrenamtliche Pflegekräfte tätig sind. Sie betreuen derzeit über 7.000 Patienten und führen pro Jahr bis zu 285.000 Hausbesuche durch. Mehr als 56.000 Mitglieder unterstützen Vorarlbergs Hauskrankenpflege mit jährlichen Beiträgen. Für LR Schmid prägen die Vereine der Hauskrankenpflege die soziale Struktur des Landes: "Dieses europaweit einzigartige Modell einer karitativen Bürgerinitiative ist aus dem Vorarlberger Pflegenetz längst nicht mehr wegzudenken."

Im Jahr 2004 haben das Land und die Gemeinden rund 3,8 Millionen Euro für die Hauskrankenpflege zur Verfügung gestellt. Neben den Förderungen aus dem Sozialfonds erhalten die Vereine alljährlich Strukturmittel. "Um auch in Zukunft 80 Prozent der Pflegepatienten daheim betreuen zu können, müssen wir dem gesellschaftlichen Trend -den steigenden Patientenzahlen und sinkenden Pflegeressourcen -entgegenwirken. Die Landesregierung ist deshalb seit Jahren bemüht, pflegende Angehörige durch unterstützende Dienste zu entlasten", betont LR Schmid.

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