Neues Volksblatt: "Hilfe" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 26. August 2005

Linz (OTS) - Wenn den Menschen im wahrsten Sinne das Wasser bis
zum Hals steht, braucht es mehr als Versprechungen. Zuerst ist die konkrete Hilfe gefragt, die in diesen Tagen wieder einmal in beeindruckender Weise geleistet wird. Bundesheer, Feuerwehren, freiwillige Helfer: alle packen an, damit das Leid und der materielle Schaden der Hochwasseropfer zumindest gelindert werden.
Doch neben Krampen und Schaufel müssen auch Geldmittel in die Hand genommen werden. Wer innerhalb weniger Jahre zum wiederholten Mal von vorne beginnen muss, braucht jede Unterstützung. Und die betroffenen Menschen wollen auch sehen, dass etwas zu ihrem Schutz getan wird. Allzu lange diskutieren, woher das Geld kommen soll, darf man daher nicht, der versprochene Mittelfluss muss gleichsam sichtbar werden. So mancher Euro ließe sich sogar - siehe Steuerrückstände - relativ leicht holen.
Vielleicht sollte ein kleiner Bruchteil der Hilfsgelder aber auch für Bewusstseinsarbeit verwendet werden. Wir können die Natur aus unserem Leben nicht aussperren, sondern müssen offenbar wieder lernen, mit ihr zu leben.

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