50 Jahre Bundesheer: Eröffnung des Bunkermuseums Wurzenpass in Kärnten

Wien (BMLV) - Am Freitag, dem 26. August 2005, um 1400 Uhr,
erfolgt im Rahmen eines Festaktes die Eröffnung des Bunkermuseums Wurzenpass an der Wurzenpass-Bundesstraße (B109) im Bereich des Grenzüberganges zu Slowenien.

Im Kalten Krieg zwischen Ost und West sollte ein Netz von Bunkern, so genannten "Festen Anlagen" und Sperren dem neutralen Österreich einen Angriff und Durchmarsch ersparen.
Auch am Wurzenpass in Kärnten hat das Bundesheer nahe dem Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien seinen Einsatz zum Schutz der Staatsgrenze vorbereitet - und 1991 real durchführen müssen.

Diese Einrichtungen werden nun erstmals öffentlich zugänglich und in ihrem Gesamtkonzept der Raumverteidigung anschaulich verständlich präsentiert.
Zu sehen sind verbunkerte Panzertürme Centurion, eine Fliegerabwehranlage sowie Kampfdeckungen und Führungsanlagen.
Mehr Informationen stehen unter www.bunkermuseum.at zur Verfügung.

Projektbetreiber ist der Villacher Miliz-Major Mag. Andreas Scherer (38). Er war der letzte Kommandant der bereits 1993 aufgelösten "Sperrkompanie Wurzen". Nach langjährigen Verhandlungen hat er "seine" Bunker samt weitläufigem Graben- und Stellungssystem gepachtet, um sie der Nachwelt zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen, "damit die Vergangenheit Zukunft hat".

Veranstalter der Eröffnungsfeier sind der Projektbetreiber, der "Verein zur Erhaltung der Sperranlagen der Sperrkompanie WURZENPASS" (VESpa WURZEN) und das Bundesministerium für Landesverteidigung. Offizielle Partner sind die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, das Bundeskanzleramt/Planungsbüro 2005, das Land Kärnten sowie die Marktgemeinde Arnoldstein.

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