Sburny warnt vor weiteren Regierungsluftblasen in der Forschungspolitik

Vorgeschlagene Strategie des Rats muss jetzt diskutiert werden

Wien (OTS) - "Ministerin Gehrers Ankündigung einer Erhöhung der Globalbudgets der Universitäten klingt zwar sehr schön, nur gibt sie keinen Hinweis darauf, um wie viel sie erhöht werden sollen. Auch bei den benötigten 80 Mio. Euro in den nächsten zehn Jahren für das Austrian Institute of Advanced Science and Technology (AIAST) gibt sie keine Auskunft über die Anfangsinvestitionen", kritisiert die Wissenschaftssprecherin der Grünen, Michaela Sburny, die derzeit ebenfalls an den Technologiegesprächen im Forum Alpbach teilnimmt.

Unter dem Titel 'Strategie 2010' hat nun der Rat ein ambitioniertes Strategieprogramm vorgelegt, das eine gute Diskussionsgrundlage darstellt. "Die Frage wird nur sein, was davon umgesetzt werden kann. Gute Ideen gab es schon immer, nur fehlte es bisher an der Umsetzung durch die Regierung", so Sburny.

"Eine gesicherte künftige Finanzierung steht und fällt mit der richtigen Prioritätensetzung im Budget. Die Investition in Forschung und Entwicklung ist zentral für eine positive Entwicklung in Österreich. Leider wird von der Regierung noch immer zu viel geredet und zuwenig getan. Die Schritte des Rates sind positiv - Gehrers Schritte waren bisher negativ". Bisher liegen keine konkreten Umsetzungen möglicher Finanzierungsvorschläge der Regierung vor. "Bisher handelt es sich also nur um eine große Luftblase", so Sburny.

Als Erfolg der Grünen bezeichnet Sburny den von Staatssekretär Mainoni angekündigten Round-Table im Herbst. "Das haben die Grünen schon lange gefordert und unser nachhaltiges Drängen darauf trägt endlich Früchte".

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