Broukal lobt "hehre Forderungen" des Forschungsrates

Grasser soll auf eigene Experten hören

Wien (SK) Als "hehre Forderungen" bezeichnete SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal den Inhalt der Forschungs-Strategie 2010. Es sei jedoch zu befürchten, dass die Empfehlungen des Forschungsrates bei Finanzminister Grasser und Wissenschaftsministerin Gehrer auf taube Ohren stoßen. Schließlich seien ähnliche SPÖ-Forderungen von der Bundesregierung bisher als unfinanzierbare Träumerei abgetan worden, so Broukal Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Wenn Finanzminister Grasser aus polit-taktischen Gründen nicht auf die SPÖ hören will, soll er nun wenigstens die Empfehlungen eigener Experten ernst nehmen und das nötige Geld zur Verfügung stellen. Dieses Thema ist für Österreichs Zukunft zu wichtig, als es auf Nachfolge-Regierungen abzuschieben", so Broukal in Hinblick auf die Beteuerungen, die Mittel würden in nächsten Legislaturperioden zur Verfügung gestellt. Insbesondere im Universitätsbereich müsse schnell reagiert werden, um die "Gehrer-Katastrophe in der Hochschulpolitik" zu beheben.

Die Mainoni-Ankündigung, die Finanzmittel für Forschungsprogramme in die ordentlichen Budgets zu verlagern, bewertete Broukal positiv. "Offensivprogramme können, wie der Name schon sagt, nur für kurzfristige Initiativen sinnvoll eingesetzt werden. Eine konstant-florierende Entwicklung des Forschungsstandorts muss durch gesicherte Mittel aus dem ordentlichen Budget gefördert werden", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluss) cs/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0013