Martinz: Zusperr-Koalition spart am Rücken der Bürger

Volksschulen in Kamp, Ingolsthal und Apriach dürfen nicht zugesperrt werden. ÖVP unterstützt Elternvereine mit Protestmaßnahmen.

Klagenfurt (OTS) - "10 Euro kostet ein Kind der Volksschulen in Kamp, Inglosthal und Apriach pro Tag im Jahr. Das will sich die Zusperr-Koalition nicht mehr leisten", ist heute LR Josef Martinz entrüstet. Im Gegenzug dazu gebe die Koalition für die Styrian Spirit über 8.200 Euro pro Tag im Jahr ohne mit der Wimper zu zucken aus!

Die ÖVP Kärnten trete dafür ein, dass gerade diese drei Volksschulen geöffnet bleiben, das in allen drei Fällen der Anstieg der Schülerzahlen in den nächsten Schuljahren sicher sei.

"Es kann nicht sein, dass die Bürger sich selber helfen müssen, weil diese Koalition auf das Zusperren beschränkt", erklärt Martinz. Daher werde die ÖVP Kärnten die Elternvereine, die um die Erhaltung der Kleinschulen kämpfen, unterstützen und Protestmaßnahmen einleiten. "Das Gesetz sieht vor, dass diese Kleinschulen offen bleiben können, wo eine Aussicht auf steigende Schülerzahlen besteht. Also soll die Haider-Ambrozy-Koalition dem Gesetz entsprechend handeln", fordert Martinz auf.

Es sei bezeichnend für die Haider-Ambrozy-Koalition, dass sie die Mittel für drei Lehrer und 25 Kinder nicht mehr bereit sei aufzubringen. "Dabei gibt es heuer erstmals 835.000 Euro Bildungsministerium, um gerade diese Kleinschulen abzusichern. Das sind 13.000 Euro jeden Tag im Jahr", rechnet Martinz vor.

Er fordere daher die Koalition und den Schulreferenten Martin Strutz noch einmal auf, die steigenden Schülerzahlen in den VS Kamp, Ingolsthal und Apriach zu berücksichtigen und Politik im Sinne der Menschen in den Regionen zu machen. "Haider, Strutz und Ambrozy sollen die Wünsche der Bevölkerung berücksichtigen und die vorhandenen Mittel ausschöpfen, um den Kindern Kärntens eine Schulbildung vor Ort zu ermöglichen", sagt Martinz.

Insgesamt wolle die Koalition 15 Kleinschulen in Kärnten zusperren und ihre Lehrer einsparen.

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