Bevölkerungszunahme in Niederösterreich

Kranzl: Positiver Trend wird weiter anhalten

St. Pölten (NLK) - Landesrätin Christa Kranzl informierte heute in St. Pölten über die erste Bilanz des Personenstandswesens. "Wir können über eine positive Halbzeitbilanz in Sachen Bevölkerungsentwicklung in Österreich, Niederösterreich und der Landeshauptstadt St. Pölten berichten. Die Gründe dafür sind ein verstärkter Zuzug, mehr Geburten und weniger Sterbefälle", erklärte Kranzl.

In Österreich ist zwischen 1. Jänner 2004 und 1. April 2005 die Einwohnerzahl um 77.079 Personen bzw. um 0,95 Prozent gestiegen. In Niederösterreich konnte im gleichen Zeitraum ein Plus von 14.903 Personen bzw. von 0,96 Prozent verzeichnet werden. Nach politischen Bezirken finden sich insgesamt sechs niederösterreichische Bezirke unter den "Top 10". So weisen die Bezirke Mödling und Korneuburg je ein Plus von 1,5 Prozent auf, die Bezirke Gänserndorf und Bruck an der Leitha ein Plus von 1,3 Prozent und die Bezirke Wiener Neustadt und St. Pölten ein Plus von 1,2 Prozent.

Mit 1. Jänner 2005 hatten um insgesamt 23.306 mehr ausländische Staatsangehörige ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten als am 1. Jänner 2004. In Niederösterreich liegt der Ausländeranteil bei 6,3 Prozent bzw. bei 99.145 Personen.

Dazu gab es im Jahr 2004 in Österreich um 2,6 Prozent mehr Geburten als 2003. Niederösterreich hatte im Vorjahr im Bundesländervergleich die zweithöchste Geburtenrate zu verzeichnen. Im ersten Halbjahr 2005 gab es in Niederösterreich jedoch einen Geburtenrückgang von 1,2 Prozent, wobei allerdings im Mai ein Anstieg von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen war. "Ich bin überzeugt, dass dieser positive Trend weiter anhalten wird", meinte Kranzl.

Zur Entwicklung in der Landeshauptstadt St. Pölten informierte Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, die Stadt liege "im Trend". Konkret gibt es in der Landeshauptstadt gegenüber Juni 2004 einen Zuwachs von 863 Einwohnern bzw. von 1,7 Prozent. "Wir kratzen derzeit an der 51.000er-Grenze", so Stadler.

Einen "traurigen Rekord" gibt es bei den Scheidungen. Im Vorjahr lag die Scheidungsrate in Niederösterreich bei 46,6 Prozent und damit hinter dem Bundesland Wien an zweiter Stelle. Die Gesamtscheidungsrate lag im Jahr 2004 bei 46,1 Prozent.

Nähere Informationen: Büro LR Kranzl, Alois Schroll, Telefon 02742/9005-12340.

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