FP-Blind: Müllgebühren: Wien hat mit Abstand die höchsten Preise

164 Euro Pro Haushalt und Jahr sind unverschämt

Wien, 25-08-2005 (fpd) - Private sind immer billiger als öffentliche Dienstleister, erklärt FPÖ-Umweltsprecher Kurth-Bodo Blind. Die Müllentsorgung durch Privatunternehmen pro Jahr kostet im Burgenland (Müllverband) 97 Euro, in Baden (Niederösterreich) 93 Euro. Die Stadtgemeinde Stockerau oder Wien führen die Müllentsorgung selbst durch. Stockerau verlang 136 Euro pro Haushalt, Wien gar satte 164 Euro, kritisiert Blind.

Natürlich wird von diesen Gemeinden angeführt, dass sie sich hinsichtlich Bevölkerung und Struktur nicht mit anderen Gemeinden vergleichen lassen. Wenn man aber die nach diesen Kriterien durchaus vergleichbaren Stadtgemeinden Baden und Stockerau gegenüberstellt, sieht man, dass die öffentliche Entsorgung um 46 Prozent teuerer ist.

Letzte Müllgebührenerhöhung wieder zurückzunehmen

Die Wiener MA-48 arbeitet natürlich nicht schlechter oder unwirtschaftlicher als die Privaten. Dennoch sind die Preise unverfroren und ungerechtfertigt. Bekanntlich fließt ein Überschuss von 29,9 Mio. Euro (2005) aus den Einnahmen bei den Müllgebühren in das allgemeine Stadtbudget. Damit werden auf Kosten der Bevölkerung Budgetlöcher gestopft. Blind fordert Finanzstadtrat Rieder daher erneut auf, die unsoziale und ungerechte Müllgebührenerhöhung vom 1.Juli 2002 im Ausmaß von 26 Prozent zurückzunehmen. (Schluss)am

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