Wiener Spitäler - SP-Wagner: "VP-Korosec ist schlecht informiert!"

Wien (SPW-K) - "Ordensspitäler und Gemeindespitäler lassen sich nicht in einen Topf werfen - die Aussagen von VP-Korosec zeigen, dass sie schlecht informiert ist", reagierte heute der stellvertretende Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Kurt Wagner, auf Aussagen von VP-Korosec. "So haben die Gemeindespitäler einen allgemeinen Versorgungsauftrag: Die Aufnahmestationen ist rund um die Uhr besetzt und der Arzt muss immer anwesend sein - es reicht nicht die Rufbereitschaft wie in anderen Spitälern."

In vielen Ordenspitälern würden zudem oft deutlich weniger Leistungen als in den Spitälern des Krankenanstaltenverbundes (KAV) angeboten, so Wagner weiter. "Die hochspezialisierte und damit auch kostenintensive High-Tech-Medizin ist in den städtischen Spitälern zu finden. Akute Notfälle werden auch fast ausschließlich in den städtischen Spitälern betreut." Nur rund drei Prozent der Rettungstransporte gehe in die Ordenspitäler. Auch die Ausbildung in den Gesundheitsberufen erfolge in Wien nahezu ausschließlich in den Spitälern des KAV - "hier wird Gesundheitspersonal auch für die privaten Spitäler und die Bundesländer ausgebildet!"

Darüber hinaus habe man im Krankenanstaltenverbund wichtige Reformen gesetzt: "So hat die neue KAV-Führung zahlreiche Strukturoptimierungen zur Kostendämmung durchgeführt: Dazu zählen Wochenkliniken - also die Behandlung von PatientInnen auf bestimmten Abteilungen bzw. Stationen nur unter der Woche - Sommersperren von Abteilungen, die nicht ausgelastet sind, und die verstärkte Kooperation mit privaten Spitälern. Ein wichtiger Punkt ist schließlich auch das Spitalskonzept 2005 - Krankenhaus Nord: Damit soll die Versorgung dort gewährleistet werden, wo die Menschen auch zuhause sind!" schloss Wagner. (Schluss)

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