Strache: Staatsbürgerschaftsverleihung nicht vor 15 Jahren!

Integrationsbestrebungen müssen verschärft werden

Wien, 25-08-2005 (fpd) - Vor dem Hintergrund der heutigen
Forderung der Grünen nach einer Verkürzung der Wartefrist auf die Einbürgerung konterte heute der Obmann der Wiener FPÖ, LAbg. GR Heinz-Christian Strache, daß aus Sicht der FPÖ nur eine spürbare Erhöhung der Wartefrist in Frage komme.

Gerade der signifikante Ausverkauf der österreichischen Staatsbürgerschaft durch die Wiener Landesregierung zeige, daß die momentane Regelung unzureichend sei. Rund 83 Prozent der Staatsbürgerschaftsvergaben in Wien sind vorzeitig aufgrund von Ermessensentscheiden. Damit werde eine ideologisch motivierte Einbürgerungspolitik betrieben, die durchbrochen werden müsse. 15 Jahre sollen zur Regel werden, forderte Strache.

Darüber hinaus erneuerte Strache die Forderung der FPÖ nach einer Integrationsvereinbarung Neu. Demnach sollte jedem Ausländer der nach Österreich kommt um hier eine neue Heimat zu finden eine Frist von 24 Monaten gesetzt werden, wo er sich in ausreichendem Ausmaß Deutschkenntnisse aneignen müsse. Wer dies ablehne, würde seine Integrationsunwilligkeit unter Beweis stellen und wäre damit aufgefordert wieder nach Haue zurückzugehen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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