Bures: Wozu haben wir eigentlich eine Gesundheitsministerin?

Rauch-Kallat schiebt permanent die Verantwortung für eigene Fehlleistungen ab

Wien (SK) "Wenn Rauch-Kallat zu jeder Problematik im Gesundheitsbereich immer nur die lapidare Antwort einfällt 'Das geht mich alles nichts an, weil dafür sind andere zuständig', dann stellt sich die Frage: Wozu haben wir eigentlich eine Gesundheitsministerin?", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Donnerstag in den Raum. Bures bezog sich dabei auf ein Interview mit Rauch-Kallat im heutigen ORF-"Morgenjournal", in dem die Ministerin erneut bewiesen hat, dass sie keine Konzepte und keine Lösungskompetenz hat und die Zuständigkeit für eine bestmögliche Medikamentenversorgung auf die Länder abschieben will. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin wies gegenüber dem SPÖ-Pressedienst darauf hin, dass die Beschaffung und die Finanzierung der Medikamente jedoch ganz klar in den Aufgabenbereich der Gesundheitsministerin fällt. ****

Dass Rauch-Kallat Verantwortung abschiebt, werde auch von Medizinern wie dem anerkannten Krebsspezialisten Christoph Zielinski bestätigt, der sich enttäuscht von der Ministerin zeigt.

Angesichts des drohenden Zusammenbruchs des Gesundheitswesens seien folgende drei Punkte sofort umzusetzen, so Bures: Einen Kassasturz machen, also die Finanzsituation offen auf den Tisch legen sowie etwaige Finanzlücken und Rationalisierungspotenziale aufzeigen; gemeinsam mit Experten qualitative und quantitativ messbare Gesundheitsziele festlegen; gemeinsam mit den Ländern vorgehen und solidarische Finanzierungsmodelle überlegen. Denn, so Bures abschließend, "die Spitzenmedizin muss allen Menschen, unabhängig vom Einkommen, zur Verfügung gestellt werden". (Schluss) ps

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