Strache: Häupl verbreitet Sammelsurium von glatten Unwahrheiten!

Erwarte Richtigstellung durch den Wiener Bürgermeister, sonst wird er als neuer Münchhausen in den Wahlkampf ziehen müssen

Wien (OTS) - Bürgermeister Häupl behauptet wortwörtlich in einem durch ihn autorisierten NEWS-Interview von heute, daß Wasser- und Müllgebühren in Wien seit neun Jahren, bei den Verkehrsbetrieben seit sieben Jahren nicht erhöht wurden. Dies entspricht der glatten Unwahrheit. Darauf machte heute FPÖ-Obmann HC Strache aufmerksam. ****

Auszugsweise erinnerte Strache daran, daß im Jahr 2002 eine Erhöhung um 25 Prozent bei Fahrscheinen, die direkt im Wagen gekauft werden, erfolgte. Auch die damalige Erhöhung bei den Jahreskarten um 8,3 Prozent sowie bei Einzelfahrscheinen um mehr als 15 Prozent sei den Wienerinnen und Wienern noch in trauriger Erinnerung, so Strache.

Zu den Tarifen für Wasser-, Kanal- und Müll merkte Strache an, daß diese in den letzten 10 Jahren um 100 Mio. Euro auf 117,6 Mio. Euro heraufgeschnalzt worden seien. Damit hat sich die Belastung aus diesen Wiener Gebührensteuern in den letzten 10 Jahren fast versechsfacht. Diese Einnahmen lägen weit über Kostendeckung, mit dem Überschuss füttere Bürgermeister Häupl seine politische Klientel, führte Strache aus. Die Müllgebühren seien beispielsweise im Jahr 2002 um 26 Prozent erhöht worden, so Strache. Darüber hinaus habe die SP-Stadtregierung im Juni 2003 die Gaspreise um 10 Prozent hinaufgesetzt und bereits im November 2004 um weitere 1,5 Prozent nachgelegt. Zeitgleich seien übrigens die Strompreise um 8 Prozent angehoben worden.

"Ich erwarte mir angesichts dieser glatten Unwahrheiten eine sofortige Richtigstellung durch den Wiener Bürgermeister, sonst werden wir dafür sorgen, daß er als neuer Münchhausen in den Wahlkampf ziehen wird", so Strache. (Schluß)

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