Standort-Offensive für Österreichs Luftverkehrs-System konstruktiv angelaufen

Flughafen Wien AG beschleunigt weitere Qualitäts- und Kostenoptimierung und setzt Infrastrukturausbau zügig fort

Wien (OTS) - Im Zuge der von der Austrian Airlines Group eingeleiteten Standortoffensive für Österreichs Luftverkehrs-System und insbesondere für die Wettbewerbsfähgigkeit des Flugdrehkreuzes Wien, fanden mit einem der zwei wichtigsten Standortpartner - der Flughafen Wien AG - bereits konstruktive Gespräche statt. Die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines AG bekräftigen, in maßgeblicher Mitverantwortung für den Flugstandort Österreich, die gemeinsame Sichtweise für die Notwendigkeit einer konzertierten Offensive, um sich in Zukunft gemeinsam im Wettbewerb mit den Flugdrehkreuzen Prag, Budapest, München, Frankfurt, Zürich und Mailand erfolgreich behaupten zu können.

Die Flughafen Wien AG sagte zu, ihr Commitment bis Ende 2007 bei airlinespezifischen Kosten um 15 % günstiger als der Durchschnitt der genannten Standortkonkurrenten zu sein, um ein Jahr vorzuverlegen. Das Erreichen dieses Zielniveaus wird somit seitens des Flughafen Wien bereits für Wirksamkeit in 2006 ins Auge gefasst. Darüberhinaus werden der Flughafen Wien und Austrian alles daran setzen, um die Performancequalität weiter zu verbessern und sicherzustellen und die führende Rolle von Wien als Ost-West Transferhub auch zukünftig auszubauen. Ein gemeinsames Verständnis besteht weiters darüber, dass die Perspektiven des Drehkreuzes Wien unter den genannten Prämissen und aliquoter Anstrengungen der anderen Partner für die Zukunft vielversprechend sind und deshalb auch der Ausbau der dafür erforderlichen Infrastruktur zügig vorangetrieben werden muss. Austrian Airlines begrüßt in diesem Zusammenhang den Beschluss des Flughafen Wien zum Bau des neuen Terminals "Skylink". Die Austrian Airlines AG hat außerdem im Zuge der bilateralen Gespräche ihren derzeit bis 2006 laufenden Handlingvertrag mit dem Flughafen Wien bis 2009 verlängert.

Austrian Vorstandsvorsitzender Vagn Soerensen zu den Standortgesprächen: "In gemeinsamer Verantwortung für den Flugstandort Österreich freut es mich, dass wir mit dem Flughafen Wien rasch ein gemeinsames Verständnis für die erforderliche Offensive gefunden haben. Dies ist ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.

Obgleich wir im bilateralen Verhältnis ein jährliches Geschäftsvolumen mit dem Flughafen Wien von insgesamt rd. EUR 200 Mio. (Lande-, Infrastruktur-, Passagier- und Handlinggebühren) haben, beinhaltet diese Initiative nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch die Passagierlogistik und Hubqualität sowie infrastrukturelle Kapazität unseres Drehkreuzes. In weiterer Folge geht es nun darum, auch die anderen Mitverantwortlichen für die Themen Produktivität und Kosten der Luftraumkontrolle, Betankungskosten im Standortvergleich, Sicherheitsgebühren und EU-übliche One-Stop-Security, wie für Gepäck bereits in Anwendung auch für Passagiere sowie Regulator ins Boot dieser, für den Wirtschaftsstandort und seine Arbeitsplätze in der Flughafenregion sehr wichtigen Initiative, zu holen. Mit dem Management von Austro Control wurde bereits ein diesbezüglicher Gesprächstermin vereinbart. Parallel zu diesen idealerweise konzertierten Anstrengungen werden wir unsere Wettbewerbsposition zu unseren Airline-Konkurrenten weiter verbessern und intensiv am weiteren Ausbau des internationalen Austrian Netzwerkes arbeiten."

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