Stadlbauer zu Rauch-Kallat: Hobby-Psycho-Analysen helfen Frauen nicht weiter

Wien (SK) "Wenn sich die Frauenministerin alle 'heiligen Zeiten' zum Thema Frauen äußert, dann mit einem Elaborat, warum sie keinerlei Initiativen zu setzen gedenkt", meinte Nationalratsabgeordnete und SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer in Reaktion auf das heutige Interview mit der Frauenministerin Rauch-Kallat in der Wiener Zeitung. "Wieder will uns die Frauenministerin weis machen, die Frauenarbeitslosigkeit sei halb so schlimm, wie angenommen. Durch den konservativen Werterückschritt dieser Regierung Schüssel werden immer mehr Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Und großteils zu Dazuverdienerinnen degradiert", so Stadlbauer am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Auch ihre Hobby-Psycho-Analysen ab welchem Alter ein Kind groß genug sei, außer Haus betreut zu werden, könne sich Rauch-Kallat sparen, meinte Stadlbauer. Eltern bräuchten einen Betreuungsplatz für ihr Kind und zwar ab dem Zeitpunkt ab dem sie sich es wünschen, nicht erst wenn die Frauenministerin es für richtig halte.

Es gäbe zahlreiche Gemeinden in Österreich, in denen Kinderbetreuung überhaupt erst ab vier oder sogar fünf Jahren angeboten werde, oder der Kindergarten bereits nach dem Mittagessen schließe. Rauch-Kallat könne diese Tatsache mit irgendwelchen Taschenspielertricks nicht aus der Welt reden und wenn sie noch so viel Geld in Studien von zweifelhaftem Wert verschleudere.

Mit ihrer Forderung der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung betreibe Rauch-Kallat eindeutig Klientel-Politik. Es sei erwiesen, so Stadlbauer, dass dies nur Besserverdienenden zu gute komme. (Schluss) up/mm

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