Die Panik um eine virtuelle Grippe

Ist Profitgier der Pharmaindustrie Ursache der Panikmache um Grippe-Epidemie?

Wien (OTS) - Wann bricht endlich die neue - menschliche - Variante der Vogelgrippe aus?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat es prophezeit, also muß sie auch - spätestens zu Herbstbeginn - kommen. Bis zu 50 Millionen Tote weltweit werden an die Wand gemalt! Kein einziger Mensch ist jedoch bisher in Europa an dieser angeblich aufziehenden neuen Seuche erkrankt. In Asien nur solche Personen, die in diesen entsetzlichen Massentierhaltungen - der Hauptursache der meisten Seuchen wie BSE, MKS, Schweinepest und Salmonellose - arbeiten und intensivst mit dem Erreger in Kontakt gekommen sind. Aber in Deutschland und Holland sollen nun Millionen Freilandhennen unschuldig eingesperrt werden.

Dazu Univ.-Prof. Dr. Franz X. Heinz, Chef des virologischen Instituts in Wien: "Die Vogelgrippe ist eine Hendl- bzw. eine Geflügelgrippe. Sie bringt Vögel um. Das ist vor allem ein Problem der Landwirtschaft." Und Heinz weiter: "Das aus Hongkong stammende H5N1-Virus hat ja beim Menschen bisher nur bei direktem Kontakt mit Geflügel und nur relativ selten zu Infektionen mit vereinzelten Todesfällen geführt." Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank vom Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT ergänzt: "Wozu also die vorauseilende Panik?

Will man eine neue Seuche durch vereinte Gedankenkraft regelrecht herbeirufen? Oder werden entsprechende Viren-Mutanten in den Pharma-Großlabors bereits zusammengemixt und warten nur auf das Freigelassenwerden, um den lukrativen Pillenmarkt weiter anzupeitschen?"

Der Basler Pharmamulti "La Roche" freut sich jedenfalls, spendet gleich 30 Millionen - in unzähligen Tierversuchen getestete -angebliche Wunderpillen ("Tamiflu") an die WHO und schürt fleißig weiter die Panikmache - und somit die Werbetrommel: Wenn Österreich nicht bald beschließt, sich in großem Stil mit den extrem teuren Pillen einzudecken, könnte es zu spät sein (frei nach dem beliebten Werbespruch "solange der Vorrat reicht"). WHO und Roche weisen auch im gleichen Atemzug darauf hin, "daß diese Spende kein Ersatz für Vorräte an antiviralen Medikamenten in den einzelnen Ländern ist". Bereits jetzt stiegen die Verkaufszahlen des Mittels im ersten Halbjahr um das Vierfache auf 370 Millionen Euro. Auch der britische GlaxoSmithKline-Konzern darf sich mit "Relenza" - dank "Segen" der WHO - am fetten Gewinnkuchen beteiligen.

Jetzt verbieten Holland und Deutschland, als weiteres Öl ins Feuer der allgemeinen Panikmache, auch noch die Freilandhaltung für Legehühner, genau jene Haltung, die von gut 90% der Bevölkerung gefordert wird und den Tieren ein weitgehend artgemäßes Leben ermöglicht. Dabei ist die Ursache all dieser zunehmenden Tierseuchen sicherlich nicht in den ökologischen Haltungen und Kleinbetrieben zu suchen, sondern vielmehr in der naturfeindlichen Massierung von Hunderttausenden Lebewesen in mehrstöckigen
Intensivbetrieben: Hier kann sich ein einmal eingedrungener Erreger ungehindert vermehren und auch nach Belieben mutieren, womit er erst so gefährlich werden kann. Noch einmal Dr. Plank: "Es bleibt zu hoffen, daß sich Österreichs Politik nicht von der allgemeinen Panikmache vor einer bislang virtuellen Seuche anstecken läßt und nicht auch gerade jene Tierhaltungen verbietet, die am allerwenigsten zur Entstehung derartiger Tierseuchen beitragen".

Warum fängt man bei den verantwortlichen Stellen nicht einmal damit an, die Ursache der meisten Zivilisationskrankheiten und Seuchen bei der Wurzel zu packen?: Nämlich in erster Linie bei der falschen Ernährung - zu viel Fleisch, Fett und minderwertige Kohlehydrate, aber zu wenig Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - , beim Bewegungsmangel, bei der allgemeinen Umweltverpestung und beim zunehmenden Streßfaktor. Dr. Plank:
"Allein durch sinnvolle Vorbeugemaßnahmen und öffentliche Aufklärung könnte man hier Millionen Euro an tierversuchsgetesteten Chemopharmazeutika mit Dutzenden schädlichen Nebenwirkungen einsparen, zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt".

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