Strutz: Erneut ungerechtfertigte Martinz-Kritik zu Expositurschließungen

"Martinz kennt sich nicht aus, Gehrer hat uns die Suppe eingeprockt"

Klagenfurt (OTS) - Landesschulreferent Martin Strutz nahm heute, Dienstag, zu den Äußerungen von LR Martinz erneut Stellung: "Martinz kennt sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bildungsbereich offenbar nicht aus, ansonsten würde er nicht permanent Falschmeldungen von sich geben", betonte Strutz. Tatsache sei, dass in Kärnten keine Lehrer für Schulen unter der Schüleranzahl von 10 Kinder mehr zugeteilt werden dürfen. Dies seien gesetzliche Vorgaben von Seiten des Bundes die Seitens der ÖVP, insbesondere Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, eingeprockt worden seien.

Die finanziellen Mittel von 835 000 Euro, die der ÖVP-Chef anspreche, seien noch nicht in Kärnten angekommen und würden erst Ende des Jahres rückverrechnet. Das Land Kärnten habe Kosten in der Höhe von 17 Millionen Euro für zusätzliche Lehrer zu bedecken, so Strutz, und ein Großteil der Kärntner Junglehrer sei bereits über dem vom Bund genehmigten Stellenplan eingesetzt und werde vom Land mitfinanziert. "Martinz soll daher bevor er ungerechtfertigt Kritik übt, zuerst die Fakten prüfen", rät Strutz.
Es bestehe ausschließlich die wage Hoffnung, im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen Mittel zu beanspruchen, die jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein wären. Die Suppe die uns Gehrer und die ÖVP eingeprockt habe, dürften die Kärntner in Sachen Bildung jetzt auslöffeln. Martinz versuche lediglich durch unqualifizierte Schuldzuweisung die Hauptverantwortung der ÖVP von sich weg zu schieben, betonte Strutz.

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