Broukal zu Uni-Ranking: Österreichs Unis haben noch sehr weiten Weg vor sich

Wien (SK) "Wer sich das aktuelle Uni-Ranking ansieht, weiß, welch weiten Weg Österreichs Universitäten noch vor sich haben", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die SPÖ sei auf jeden Fall bereit, mit den Unis in einen Dialog einzutreten und zu beraten, wie die Politik die Unis auf den Weg nach oben begleiten kann. ****

Das Ranking, in dem Österreichs Unis weit abgeschlagen vertreten sind, zeige außerdem, wie vermessen es ist, die große Aufgabe Universitätspolitik zu verweigern und statt dessen auf eine Vorzeige-Elite-Uni mit ein paar Dutzend ForscherInnen zu setzen. "Das ist PR-Politik und nicht Unipolitik", so Broukal, der erklärte, dass zu hoffen sei, dass die Zeit der finanziellen Krise der Unis bald vorbei ist.

Beim Ranking wurde auch die Zahl der Nobelpreisträger berücksichtigt, die die einzelnen Unis hervorgebracht haben. Wie der SPÖ-Wissenschaftssprecher betonte, profitiere die Wiener Universität dabei von "alter Größe": Zwischen 1914 und 1936 hat die Uni Wien sieben Nobelpreisträger hervorgebracht, seither aber nur mehr zwei.

"Wer Weltklasse-Unis will, muss Weltklasse-Verhältnisse bieten", so Broukal abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007