Sacher: PKW-Maut ist strikt abzulehnen

Entlastung der Haushalte und Pendler durch Senkung der Mineralölsteuer sowie Steuern auf Gas und Strom

St. Pölten, (SPI) - "Die Einführung einer generellen PKW-Maut auf Österreichs Straßen ist strikt abzulehnen. Die Autofahrer wurden in den letzten 5 Jahren ohnehin bereits über Gebühr belastet, ja die ständig steigenden Treibstoffpreise macht Autofahren bereits zum Luxus. Statt über neue Belastungen nachzudenken, sollte die Bundesregierung endlich die Steuern auf Treibstoffe, Gas, Heizöl und Strom senken. Damit könnte den Autofahrern, aber auch den Haushalten eine längst überfällige Preisreduktion zukommen. Das Leben wird für die Menschen immer teurer, ja alltägliche Bedürfnisse, wie das Heizen, sind für viele Kleinverdiener und Mindestrentner schon zu kostspielig. Es gibt nicht wenige, die dafür bereits sparen müssen", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten und Zweite Präsident des NÖ Landtags, LAbg. Ewald Sacher.****

"Nachdem in den letzten Jahren die Erhöhung der Kfz-Steuer, die Verdoppelung des Vignettenpreises und die ungebrochen hohen Benzinpreise das Autofahren bereits zu einem kaum mehr leistbaren ‚Vergnügen' gemacht haben, ist der Gedanke an ein neuerliches Abkassieren durch die schwarz-blaue Regierung einfach unzumutbar. Das wäre ‚Abzocke’ pur", so Sacher weiter.

Im vergangenen Jahr haben die österreichischen Kraftfahrer insgesamt 8,6 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und Mauten bezahlt. Abgesehen von wenigen Ausflugs- oder Urlaubsfahrten nützen die AutofahrerInnen ihre Fahrzeuge hauptsächlich beruflich oder für notwendige Erledigungen. Es trifft ja vor allem auch die Pendler, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind, und die Menschen in den ländlichen Gebieten, die kein ausreichendes öffentliches Verkehrsnetz zur Verfügung haben. "Statt neuen Belastungen sind daher Entlastungen angesagt - und der Finanzminister hat durch die Rekordeinnahmen bei den Steuern auf Treibstoffe und Energie ganz sicher genug Potential für eine Steuersenkung", so Sacher abschließend.
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