Wiedereinstieg - SP-Frauenberger: "Das Karrierehindernis heißt ÖVP!"

Wien bietet jeder Frau Unterstützung beim Wiedereinstieg

Wien (SPW-K) - "Wien investiert so viel in
Wiedereinstiegs-Angebote, dass wir jeder Frau, die wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen möchte, eine Maßnahme anbieten können", reagierte heute die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Sandra Frauenberger auf Aussagen von VP-Feldmann. "Beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds gibt es umfassende und hochwertige Programme für alle WiedereinsteigerInnen." Karrierehindernisse für Frauen seien in erster Linie die Öffnungszeiten der Kindergärten in VP-regierten Bundesländern und das Kindergeld der VP-Bundesregierung.

Wien biete bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familien die besten Rahmenbedingungen. "Eines der wichtigsten Kriterien für alle Mütter und Väter ist eine gute und vor allem bedarfsgerechte Kinderbetreuung: Das bedeutet ausreichend Plätze und Öffnungszeiten, die sich an den Arbeitszeiten orientieren. Im Gegensatz zu vielen ÖVP-regierten Bundesländern, haben die Wiener Einrichtungen nicht nur durchgehend und länger offen, sondern auch die meiste Anzahl an Plätzen." Wien habe bei den 3 bis 6jährigen eine Vollversorgung und bei den eineinhalb bis 3jährigen eine Versorgung von über 50 Prozent. Wichtig sei auch die soziale Staffelung bei den Tarifen: "So bezahlt ein Drittel der Eltern gar nichts, mehr als 40 Prozent hat gestaffelte Tarife und nur 25 Prozent bezahlen den Vollbeitrag."

Kein einziges Bundesland komme bei diesem Angebot an Wien heran:
"Im Westen Österreichs ist die Betreuung in den ersten drei Jahren absolut unüblich, in Tirol sperren 80 Prozent der Kindergärten spätestens um 15 Uhr zu, in Vorarlberg sind es 60 Prozent." In Vorarlberg habe überhaupt nur ein Zehntel aller Kindergärten ganztags offen: "Hier kann man nicht von einer Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie sprechen!"

Karriere-Hinderniss für Frauen sei aber auch das Kindergeld der VP-Bundesregierung: "Die unterschiedliche Dauer von Karenz und Bezug von Kinderbetreuungsgeld hat viele Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt. Die Regierung tut alles, den Wiedereinstieg nach der Babypause zu erschweren!"

"Es ist ein Armutszeugnis für die selbsternannte Familienpartei ÖVP, wenn sie sich das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Fahnen heftet und selbst aber das meiste dazu tut, um Frauen vom Arbeitsmarkt fern zu halten!" schloss Frauenberger. (Schluss)

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