ÖVP will bessere Rahmenbedingungen für berufstätige Mütter

Wien (OTS) - Für eine Politik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht und das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellt, plädierte Montag die Frauensprecherin der Wiener ÖVP, LAbg. Mag. Barbara Feldmann, in einer Pressekonferenz. Dabei kritisierte sie die aktuelle Situation in Wien, wo die Sozialhilfe zu gering sei und es auch einen deutlichen Mangel an leistbaren Kinderbetreuungsplätzen gebe. Als alleinerziehende Mutter riskiere man Arbeitslosigkeit und Verarmung, konstatierte die ÖVP-Politikerin. Die Rahmenbedingungen in Wien müssten sich deutlich verbessern.

Feldmann forderte eine kostenlose Halbtagsbetreuung für jedes Kind, das letzte Kindergartenjahr sollte generell kostenlos sein und die Sozialhilfe müsste in Wien erhöht werden. Die Stadt sollte private Initiativen der Kinderbetreuung fördern, das Arbeitsmarktservice sollte eine bedarfsorientierte Weiterbildung für Frauen anbieten. Schon in der Schule sollte es für die Mädchen Hilfestellung und Aufklärung zur Lebensplanung geben und eine Berufsberatung erfolgen. Die Kinderbetreuung sollte generell absetzbar sein und eine diplomierte Ausbildung von Kinderbetreuerinnen müsste angeboten werden. Nicht zuletzt sei auch ein Genderbudgeting der Stadt Wien für alle Bereiche notwendig. Die ÖVP habe dazu bereits im Dezember 2004 einen entsprechenden Antrag gestellt.

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