Bures zu Leitl: Hände weg vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld!

Wien (SK) Vehement wandte sich SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst gegen die Forderung von Wirtschaftskammerpräsident Leitl im ORF-Journal nach einer Beseitigung der Bevorzugung der Unselbständigen beim 13. und 14. Monatsbezug. "Das Ergebnis aller bisherigen steuerlichen Maßnahmen der Regierung hat dazu geführt, dass Großkonzerne und einige wenige Reiche immer reicher, der Mittelstand ausgehöhlt und die Armen immer ärmer wurden. Daher: Hände weg vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld! Das ist der völlig falsche Weg!"****

Bures erneuerte die SPÖ-Forderungen nach Entlastungen der mittleren und unteren Einkommensschichten. "Anstatt über Spitzensteuersatz und weitere Belastungsmaßnahmen, wie Eingriffe beim 13. und 14. Gehalt nachzudenken, wäre eine Diskussion über die Stärkung der Kaufkraft beim unteren Einkommensdrittels angebracht. Stichwort: Anhebung der Negativsteuer", so Bures abschließend. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004