ÖH: Rektoren schanzen sich selbst mehr Geld zu

Ministerium gefordert dem Treiben ein Ende zu setzen

Wien (OTS) - In einer heute veröffentlichten APA Meldung (siehe
APA 0104) werden die Gesamtbezüge der verschiedenen Rektorate offengelegt. Fast bei allen ist eine Steigerung zu verzeichnen.

Rosa Nentwich-Bouchal aus dem Vorsitzteam der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft): "Die Rektoren klagen ständig über die Unterfinanzierung der Universitäten. Das trotz allem die Gesamtbezüge der Rektorate angehoben werden ist eine Frechheit. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass das Rektorat seine Bezüge selbst festsetzt stellt sich schon die Frage, ob sie den Ernst der Lage erkannt haben."

"Es würde zwar an der finanziellen Lager der Hochschulen nicht viel ändern, wenn sich die Rektoren entschließen würden unentgeltlich zu arbeiten, doch eine Erhöhung der Bezüge scheint unangebracht. Wäre ich Rektorin an einer Österreichischen Universität, hätte ich meine Bezüge in Zeiten der Unterfinanzierung nicht verdreifacht", empört sich Barbara Blaha aus dem Vorsitzteam.

"Hier ist erneut das Ministerium gefordert. Um die Unterfinanzierung der Unis in den Griff zubekommen muss endlich gehandelt werden und darf nicht zugesehen werden, wie sich der Universitätsrat selbst höhere Bezüge zuschanzt. Das Ministerium soll endlich aufwachen und die dringend benötigten Mittel bereit stellen um den Lehrbetrieb aufzuwerten", schließt das Vorsitzteam.

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