SP-Haider: Bundesheerreform darf keine Nachteile für Hochwasserhilfe in OÖ bringen

Pioniere mit schwerem Gerät für Hilfseinsätze müssen bleiben

Linz (OTS) - Die vorgestellte Bundesheerreform bringt einen Abbau der Pioniere in Kirchdorf und Ebelsberg. Beide Einheiten hatten bisher zentrale Aufgaben bei Hochwasserhilfseinsätzen in Oberösterreich.

"Oberösterreich kann die Verschlechterungen für Hochwasserhilfseinsätze im Rahmen der Bundesheerreform keinesfalls akzeptieren. Es muss sichergestellt werden, dass voll einsatztaugliche Einheiten samt schwerem Gerät für den Hilfseinsatz weiter in unserem Bundesland vorhanden sind. Ich halte es für untragbar, dass Oberösterreich im Falle großer Hochwasserereignisse auf Bundesheerhilfe aus anderen Bundesländern angewiesen ist. Denn was geschieht, wenn auch diese Bundesländer gleichzeitig von Hochwasserkatastrophen betroffen sind", kritisierte Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, die Abbaupläne des VP-Verteidigungsministers.

Ein bloß 15 Mann starker Bau - Pionierzug beim Militärkommando OÖ, noch dazu ohne schweres Gerät für Hilfseinsätze, sei eindeutig zu wenig. Oberösterreich müsse eine Pioniereinheit unbedingt behalten, ergänzte Haider.

"Die VP und ihr Verteidigungsminister haben immer behauptet, durch die Kasernenschließungen und den Abbau von Bundesheereinheiten in OÖ werde es keine Nachteile für unser Bundesland geben. Daher fordere ich jetzt ein, dass das Bundesheer eine seiner Kernaufgaben, nämlich Hilfe und Unterstützung bei Katastrophenfällen, optimal wahrnehmen kann. Der Verteidigungsminister und die Bundesregierung müssen die Hochwasserhilfe durch das Bundesheer in Oö sicherstellen und dürfen sie nicht durch kurzsichtige Kürzungsmanöver gefährden," ist für Erich Haider klar.

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