Wiener ÖVP fordert Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Wien (OTS) - Die Bereitschaft von Betrieben, Lehrlinge
auszubilden, habe abgenommen, konstatierten Mittwoch Klubobmann LAbg. Dr. Matthias Tschirf und LAbg. Dr. Wolfgang Aigner in einem Pressegespräch der Wiener ÖVP. Schuld daran sei u.a. die mangelnde Qualifikation der Schulabgänger, vor allem aus den Hauptschulen. Die ÖVP-Politiker sehen darin ein Versagen der Wiener Schulpolitik. Aber auch Probleme mit Umgangsformen, der Arbeitsmoral und eine geringe Lernbereitschaft der Jugendlichen, sowie ein übertriebener Schutz der Lehrlinge seien Gründe, warum Unternehmer immer weniger Lehrstellen besetzen.

Die ÖVP fordert daher eine Anhebung des Hauptschulniveaus, Berufsbegleitung von Schulabbrechern und Auffangnetze in Form von gezielten Kursen. Auch die Schaffung von Ausbildungsverbünden (mehrere Betriebe teilen sich die Ausbildung von Lehrlingen) und verbesserte Möglichkeiten bei der Auflösung von Lehrverhältnissen seien notwendig. Besonders hoben die ÖVP-Politiker den Pflegeberuf als Chance auch für Jugendliche hervor. Hier müssten aber moderne Arbeitszeitmodelle, ein attraktives Gehaltsmodell, ein verbessertes Image des Pflegeberufes sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme geboten werden. Wichtig sei dabei auch eine rechtzeitige Berufsinformation der Jugendlichen über den Pflegeberuf in den Schulen.

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