Stummvoll kritisiert Vater der SPÖ-Schuldenpolitik

Androsch lässt sich wieder vor den SPÖ-Parteikarren spannen -Regierung Schüssel hat Österreich an die Spitze geführt

Wien, 17. August 2005 (ÖVP-PK) "Ex-Finanzminister Hannes Androsch lässt sich wieder vor den SPÖ-Parteikarren spannen. Man könnte fast meinen, dass Androsch, einer der Väter der SPÖ-Schuldenpolitik, ein politisches Comeback vorbereitet, wenn man seine heutigen Aussagen in der Kleinen Zeitung liest. Androschs Worte klingen wie jene aus der laufenden SPÖ-Sudelkampagne gegen die Bundesregierung und nicht wie die eines seriösen Wirtschafts-Fachmannes", sagte ÖVP-Finanzsprecher Dr. Günter Stummvoll heute, Mittwoch. ****

Stummvoll erinnerte daran, dass Österreich noch heute an den Folgen des Schulden-Kurses von Androsch und Kreisky zu leiden habe. Dank der Regierung Schüssel habe Österreich aber einen "fantastischen Aufholprozess" gestartet und sei international bei wesentlichen Bewertungskriterien im internationalen Spitzenfeld zu finden. Österreich werde laufend von kompetenter Seite gelobt - vom internationalen Währungsfonds bis zur OEDCD. Androsch sei daher empfohlen, wieder einmal mit seinem Parteifreund Bundespräsident Heinz Fischer Kontakt aufzunehmen, der könne ihm über die positiven Reaktionen zu Österreichs Wachstums- und Standortpolitik aus erster Hand berichten.

Wie es nicht geht, könne sich Androsch bei einem anderen Parteifreund anschauen, nämlich bei Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Die größten Probleme am Arbeitsmarkt gebe es nämlich eindeutig in der Bundeshauptstadt, die mit einer Arbeitslosenrate von neun Prozent die Gesamtquote nach oben treibe.

Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001