"Penzing - ein Bezirk zum Wohlfühlen"

Bilanz und Ausblick der Bezirks-SPÖ über Vorhaben im 14. Wiener Gemeindebezirk

Wien (SPW-K) - "Penzing ist und soll weiterhin ein Bezirk sein, in dem es sich gut leben lässt, mit zukunftsorientierten Arbeitsplätzen, hoher Wohnqualität und einer Vielzahl unterschiedlichster Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Ein Bezirk, der den Bedürfnissen junger Menschen ebenso entspricht wie denen der älteren Generation". Auf der Grundlage dieses Selbstverständnisses legten heute, Mittwoch (17.), der Vorsitzende der Bezirks-SPÖ, Mag. Andreas Schieder, Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner sowie Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer im Rahmen eines Mediengesprächs und einer anschließenden Informations-Bustour durch den Bezirk Bilanz über die seit der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2001 von der Bezirks-SPÖ umgesetzten Maßnahmen. Gleichzeitig gaben sie einen Ausblick auf wichtige künftige Vorhaben im Bezirk.

Intensive Kommunikation mit der Bevölkerung

Im Bereich Service und Bürgernähe wiesen die Mandatarin bzw. die beiden Mandatare auf die Schaffung zahlreicher moderner, zeitgemäßer Serviceinrichtungen hin, so u.a. für die Baupolizei, Wiener Wohnen und das Sozialamt. An zahlreichen Orten wurden zudem Infoscreens und öffentlich zugängliche Internet-Terminals aufgestellt. Die Sprechstunden nicht nur der Bezirksvorsteherin, sondern auch der anderen MandatarInnen der Bezirks-SPÖ runden das Serviceangebot für die BürgerInnen ab. Die Kommunikation zwischen Bevölkerung und den MandatarInnen soll weiter, u.a. in Form von "Projektsprechstunden", intensiviert werden. Auch soll in der kommenden Legislaturperiode ein neues Bürgerservicezentrum bzw. neue Räumlichkeiten für die Bezirksvorstehung geschaffen werden. Penzing möchte zudem einer der ersten Bezirke Wiens sein, der ans Breitband-Glasfasernetz angeschlossen wird.

Ein besonders jugendfreundlicher Bezirk

Wie stark die Interessen der Jugend in Penzing berücksichtigt werden, belegen u.a. die Einrichtung eines eigenen Bezirksausschusses für ihre Anliegen, aber auch das regelmäßig tagende Kinder- und Jugendparlament. Zahlreiche Maßnahmen gehen auf Anregungen dieser Einrichtung zurück. Auch wurden und werden die jüngeren BezirksbewohnerInnen in den Planungsprozess, z. B. bei der Parkgestaltung (Gurkpark, Reindlpark, Klimtpark), miteinbezogen. Die Parkbetreuung wurde ausgeweitet. Nächste Ziele der Bezirks-SozialdemokratInnen sind die Errichtung eines weiteren Jugendzentrums und die Verwirklichung der "Skaterwordl" in der Bergmillergasse. Diese Anlage soll die attraktivste in ganz Österreich sein. Auch dem Kultur-, Freizeit und Sportbereich wird im Bezirk besonderes Augenmerk geschenkt.

Im Gedenken an die durch die NS-Mordmaschinerie ums Leben gekommen Kinder vom Spiegelgrund wurde ein Denkmal und eine Gedenkstätte errichtet, ein kürzlich erschienenes Buch über Kunst am Bau im 14. Bezirk bietet höchst interessante Einblicke in das Architektur- und Kunstgeschehen im Bezirk, der baulich sanierte Hugo-Breitner-Hof war Anlass für eine der zahlreichen Ausstellungen des Bezirksmuseums.

"Paradiso"-Kunstgelände als Museum des Phantastischen Realismus

Für die SportlerInnen und erholungssuchenden PenzingerInnen waren sowohl die Wiedereröffnung des privat geführten Waldbades als auch die verbesserten Nutzungsmöglichkeiten der Schipiste auf der Hohen Wand-Wiese (die SPÖ macht sich für einen FIS-Skiwettbewerb stark) sowie die Langlaufloipe auf den Steinhofgründen die "Highlights" der letzten Jahre. Wichtigste Zukunfts-Projekte: Bei der Villa des bekannten Künstlers Ernst Fuchs in der Hüttelbergstraße soll das "Paradiso"-Kunstgelände als Museum des Phantastischen Realismus fungieren, zudem wird sich die Bezirks-SPÖ weiterhin intensiv um die Errichtung eines eigenen Hauses für die Volkshochschule bemühen.

Verlängerung der S 45 bis Purkersdorf und Verkürzung der Intervalle

Komfort, Service und Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind Anliegen der SPÖ auf dem Gebiet Verkehr und Mobilität. Seit der letzten Gemeinderatswahl sind neue Ampeln, Zebrastreifen installiert bzw. erneuert worden. Dadurch, aber auch durch die Tempo-30-Zonen sowie die Vorziehung von Gehsteigen bei Straßenbahnhaltstellen (Kaps)wurde die Sicherheit im Verkehr erhöht. Die Errichtung von zwei Volksgaragen wurde ebenso beschlossen, wie das Bürgerbeteiligungsverfahren Hütteldorf durchgeführt. Mit dem "Preindl-Steg" bei der Braunschweiggasse wurde eine neue Wienfluss-Querungsmöglichkeit geschaffen. Beim Bahnhof und der U-Bahn-Station Hütteldorf wird derzeit eine P&Ride-Anlage errichtet.

In nächster Zeit wollen die Penzinger SozialdemokratInnen die Sanierung der ÖBB-Bahnhöfe Hütteldorf und Penzing sowie die Errichtung der neuen S-Bahn-Station Wolf in der Au vorantreiben. Außerdem tritt die Bezirks-SPÖ für die Verlängerung der S 45 von der derzeitigen Endstelle in Hütteldorf bis nach Purkersdorf und eine Verdichtung der Zugsfolgen ein. Auch sollen - geht es nach den Vorstellungen der Bezirks-SPÖ - die benutzerfreundlichen ULF-Straßenbahn-Garnituren möglichst bald auf den Tram-Linien im Bezirk eingesetzt werden.

Grünflächen in Kasernen für Bevölkerung zugänglich machen -Neue Nutzung des ehemaligen Verschiebebahnhofs

Rund 64 Prozent von Penzing (Wien-Durchschnitt 50 Prozent) sind Grünland. Für die BewohnerInnen bieten sich also viele Möglichkeiten, ihre Freizeit in einer gesunden Umwelt zu gestalten. Von der U-Bahn-Station Hütteldorf bis in den Wienerwald gibt es nun einen Fuß- und Radweg im Wienfluss-Becken, mit dem Biosphärenpark Wienerwald wurde ein besonders wichtiger Schritt zur Erhaltung des Grünraumes gesetzt. Die von der SPÖ Penzing vorgeschlagenen Öffnung des Geländes des Kasernen-Komplexes im Osten des Bezirks soll weitere große Grünflächen für erholungssuchenden Menschen bieten. Auch die Neugestaltung der Stadt des Kindes und die damit verbundenen neuen Nutzungsmöglichkeiten werden der Penzinger Bevölkerung zugute kommen. Nicht zuletzt setzen sich die Penzinger SozialdemokratInnen für die Nutzung der ehemaligen Philips-Gründe im Sinne der Umsetzung eines modernen Wohnprojekts ein.

Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in innovativen, leistungsfähigen Unternehmen ist ein weiterer Schwerpunkt, für den sich die Penzinger SPÖ stark macht. Diesbezüglich konnte gerade in jüngster Zeit ein weiteres Erfolgserlebnis verzeichnet werden - die Österreichzentrale des Auto-Giganten Ford wurde in Penzing angesiedelt. Mit der von der SPÖ angestrebten Überplattung für eine neue Nutzung des ehemaligen Verschiebebahnhofes Penzing könnte ein weiterer wichtiger Impuls der Bezirksentwicklung gegeben werden.

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