Allianz profitiert im ersten Halbjahr von Risiko-Optimierung

Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich hat die Qualität ihrer Resultate im Kerngeschäft weiter verbessert und damit im ersten Halbjahr 2005 das versicherungstechnische Ergebnis nahezu verdoppelt. Zusätzlich unterstützt haben der auch witterungsbedingt günstige Schadenverlauf und die anhaltend freundliche Stimmung an den Kapitalmärkten.

Die weitgehend abgeschlossenen Maßnahmen zur Optimierung des Risiko-Portfolios tragen für die Allianz Gruppe in Österreich Früchte. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg im ersten Halbjahr um 93,9 Prozent auf 31,6 Millionen Euro. Und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verzeichnete durch anhaltend positive Impulse von der Veranlagungsseite gegenüber der Vorjahresperiode sogar ein Plus von 163,9 Prozent auf 111,9 Millionen Euro. Neben dem auch witterungsbedingt günstigen Schadenverlauf ist diese nochmalige Ergebnisverbesserung wesentlich von der anhaltend freundlichen Stimmung an den Kapitalmärkten getragen, wobei sich insbesondere die weiterhin starke Position der Allianz auf dem Wiener Aktienmarkt positiv ausgewirkt hat.

In Schaden/Unfall hat das Verhältnis zwischen eingenommenen Prämien sowie Leistungen und Verwaltungskosten, die so genannte Combined Ratio, in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 94,6 Prozent betragen und wurde damit gegenüber dem ersten Quartal um weitere 0,3 Prozentpunkte verbessert. "Damit sind wir auf gutem Weg, die Combined Ratio auch für das Gesamtjahr 2005 wie geplant unter 95 Prozent zu drücken", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram Littich. Für 2004 hatte die Allianz eine Combined Ratio von 96,5 Prozent ausgewiesen.

Nach International Financial Reporting Standards (IFRS) wurden die abgegrenzten Bruttoprämien im Jahresabstand insgesamt um 0,7 Prozent auf 610,2 Millionen Euro gesteigert. Dabei erhöhten sich die Prämieneinnahmen in Schaden/Unfall um 2,5 Prozent auf 444,8 Millionen Euro. Das Prämienvolumen in der Krankenversicherung hat um 8,1 Prozent auf 17,3 Millionen Euro zugenommen. In der Lebensversicherung nahm durch rückläufige Einmalerläge das Prämienvolumen um 5,0 Prozent auf 148,1 Millionen Euro ab.

Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle nahmen im ersten Halbjahr 2005 im Bereich Schaden-/Unfallversicherung um 21,3 Prozent auf 300,2 Millionen Euro ab, und die Leistungen in der Krankenversicherung stiegen um 12,1 Prozent auf 11,1 Millionen Euro. In der Lebensversicherung sanken die Auszahlungen um 21,4 Prozent auf 111,5 Millionen Euro.

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