BZÖ-Lafer: Rot-Schwarze Förderblüten im Fördersumpf trocken legen

Zentrale Landes-Förderstelle notwendiger denn je

Graz (OTS) - "Die letzten Wochen haben uns gezeigt, dass in der Steiermark nur Politfreunde mit Fördermitteln vollkommen unkoordiniert und sinnlos überschüttet werden, während die heimischen Klein- und Mittelbetriebe um sämtliche öffentliche Unterstützungen wie im Mittelalter vor den Gutsherren betteln müssen. Nach Herberstein und den SP-nahen Vereinen bahnt sich mit dem Rechnungshofbericht über den steirischen Autocluster der nächste hausgemachte Förderskandal rund um die tausenden von rot und schwarz besetzten Fördergesellschaften an. Und wer weiß, was da noch alles kommen wird, von dem wir noch nichts wissen", so der steirische BZÖ-Klubobmann Franz Lafer zu dem Bericht des steirischen Rechnungshofes über die AC styria Autocluster GesmbH.

Der Bericht kritisiert vor allem die nicht vorhandene Gemeinnützigkeit, die unnötige Geldhortung durch den Autocluster und Förderungen für nicht begonnene Projekte.

"Wir fordern das Aufbrechen des Förderwesens in der Steiermark. Über das Land geht das Geld zuerst in die SFG, dann in die nächste Gesellschaft, dann in die AC styria Autocluster GesmbH und wenn dann noch etwas übrig bleibt, gibt es vielleicht ein paar Cent für die wirklichen Stützen der steirischen Wirtschaft - die Klein- und Mittelbetriebe", so der Klubchef weiter.

"Rot und Schwarz haben mit der Installation von den dutzenden Fördergesellschaft ausrangierte Partei-Politiker und Freunde in Spitzenpositionen gehievt, von denen aus sie über Geld herrschen können, dass sie aber lieber für großzügige Bankette ausgeben, anstatt die heimische Wirtschaft zu fördern. Unterm Strich bleibt für die kleinen Unternehmen aber nichts mehr übrig, falls sie sich den langen Behördenweg für ein paar Cent Förderung überhaupt noch antun", so Lafer weiter.

Lafer schlägt für die Zukunft eine einzige zentrale Koordinierungsstelle für Förderungen beim Land vor, um so nach klaren und nachvollziehbaren Kriterien kurze Verfahren zu führen, um schnell und effizient helfen zu können.

"Nur so könne der Wirtschaftsstandort Steiermark wirklich gestärkt werden. Der lebt immerhin von den vielen kleinen, risikofreudigen und innovativen Unternehmern und nicht von den parteipolitisch geführten Gesellschaften, die keinen Plan von der Wirtschaft haben und die Fördermillionen lieber selbst verbrauchen", so Lafer abschließend.

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