BZÖ-Grosz: Hirschmann soll nicht versuchen, Menschen für blöd zu verkaufen

Er hat genug Gelegenheit mit Klasnic, Voves und Schöggl vor Gericht auszusagen

Graz (OTS) - "Hirschmann soll nicht versuchen, die Menschen in unserem Land für blöd zu verkaufen. Er ist der Systemarchitekt dieses Fördersumpfes und mitverantwortlich für den Ausgang des Herberstein-Skandals in der Steiermark. Seine Vorgangsweise, eine stille Beteiligung des Landes überhaupt einzugehen, ohne die notwendigen Kontrollmechanismen einzuziehen, hat diese Steuerverluderung erst möglich gemacht", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heutigen Hirschmann-Aussagen.

"Seine heutige Pressekonferenz soll einmal mehr dazu dienen, ihn vom Brandstifter zum Biedermann reinzuwaschen. Jeder ist für seine Vergangenheit verantwortlich, auch ein Herr Hirschmann. Wenn er von seiner scheinbar manischen Phase der Verdrängung wieder auf den Boden der Realität seiner Skandalpolitik zurückgekehrt ist, soll er seine Aussagen der Staatsanwaltschaft übermitteln. Heiße Luft ist seitens der Liste Hirschmann genug produziert worden. Jetzt geht es darum, Realitäten zu schaffen, damit der Steuerzahler wieder sein Geld zurückbekommt. Dieser Fördersumpf wurde von SPÖ, ÖVP und FPÖ unter Anleitung des Herrn Hirschmann geschaffen. Jetzt als Feuerlöscher neben der Brandstelle zu stehen, die er selbst angezündet hat, ist nicht nur verwerflich sondern verlogen. Das BZÖ hat daher mit den Strafanzeigen gegen Hirschmann, Klasnic, Voves und Schöggl sehr wohl die Richtigen getroffen. In der Steiermark hat sich ein System der Nehmer und Feudalherren entwickelt, die abseits der Sorgen der Steirerinnen und Steirer ihren unkontrollierten Hofknicks gegenüber den Herbersteins fast täglich geübt haben", so Grosz.

"Die Staatsanwaltschaft soll daher nicht täglich mehr Anzeigen sammeln, kommentieren und bestätigen, sondern alles daran setzen, damit so schnell als möglich eine Sonderuntersuchungskommission ihre Arbeit annimmt. Jeder Tag an dem nicht gehandelt wird, gibt genau jenen Personen, die diesen Skandal zu verantworten haben die Möglichkeit sich um ihre Verantwortung zu drücken", so der BZÖ-Chef abschließend.

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