Glawischnig: Schüssel für Rekordarbeitslosigkeit in Österreich selbst verantwortlich

Kanzler-Aussagen in FAZ-Interview plumpes Ablenkungsmanöver von eigener Untätigkeit

Wien (OTS) - "Kanzler Wolfgang Schüssel ist für die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich selbst verantwortlich. Die österreichische Regierung hat das dramatische Ansteigen der Arbeitslosigkeit jahrelang ignoriert und keine wirksamen Gegenmaßnahmen gesetzt. Nun deutsche Arbeitsmarktreformen für die Arbeitslosenzahlen in Österreich verantwortlich zu machen, ist ein plumper Versuch des Kanzlers, von der eigenen Untätigkeit abzulenken", so die stv. Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, zu einem Interview des Bundeskanzlers in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem die Arbeitslosigkeit seit fünf Jahren kontinuierlich ansteigt. Diverse Konjunkturpakete und die angeblich größte Steuerreform der Zweiten Republik sind aus Sicht der arbeitssuchenden Menschen, insbesondere der Frauen, unwirksam geblieben. Auch die Rekordarbeitslosenzahlen im Juli, die höchsten Werte in der Zweiten Republik, haben Schüssel nicht zum Umdenken bewegt", so Glawischnig.

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