Kontinuierlicher Ausbau der eigenen Wettbewerbsfähigkeit - weiterhin eine für Austrian geübte Praxis

Im Frühjahr intensiviertes, konzernweites Maßnahmenprogramm zeigt ansteigend positive Effekte auf Verkehrsentwicklung und Auslastung

Wien (OTS) - Die ab dem ersten Quartal 2005 weiter intensivierten Anstrengungen zur Verbesserung der Austrian Wettbewerbs- und Marktposition zeigen, dass die konsequente Spezialisierungsstrategie nach Zentral- und Osteuropa, Mittleren und Fernen Osten sowie Australien stimmt und das flankierende Maßnahmenbündel greift. Diese laufenden Ertragssteigerungs- und Kostensenkungsinitiativen haben zum Ziel, die vom Unternehmen selbst steuerbaren Produktionsfaktoren und -bedingungen permanent zu optimieren, um 2005 ergebnismäßig im Rahmen der Möglichkeiten noch aufzuholen und für 2006 eine möglichst gute Ausgangsposition zu schaffen.

Ertragssteigerungs-Maßnahmen - Konsequente Fortsetzung der Spezialisierungsstrategie in den dynamischen Wachstumsmärkten Zentral- und Osteuropa, Naher und Ferner Osten, Australien sowie eine Intensivierung der Allianz- und Partnerkooperationen. - Weitere Ertrags- und Auslastungsoptimierung unterstützt durch die Einführung eines Verkehrsstrom-Steuerungssystems, verstärkt um weltweite Verkaufs- und Marketingoffensiven. - Straffe Orientierung des Produktionsangebots an saisonalen Nachfragekurven. - Nachhaltige Verbesserung des Preis- / Leistungsverhältnisses für Business-Kunden: Einführung von Businessclass Betten und Internet an Bord der Langstreckenflotte, Vergrößerung der Businessclass auf der Langstrecke, Erweiterung der Business Check-in-Zone sowie der Lounges am Drehkreuz Wien. - Erhöhung der Kundenconvenience bei gleichzeitiger Prozessvereinfachtung: Forcierung des Online-Vertriebs und etix(R)

und weitere Verbesserung der Buchungstools und Webfunktionalitäten, z.B. durch Einführung einer neuen Web-Check- in Funktion.

- Weitgehend integrierter Vertrieb und Planung für Linien- und Ferienflug-Langstreckenflüge.

Kostensenkungs-Maßnahmen

  • Weitere Senkung der Verkaufs- und Distributionskosten, z.B. Null-Kommissionslösung in Österreich ab Februar 2006.
  • Reduktion von Kompensationskosten durch weitere Verbesserung der Flugverlässlichkeit und -pünktlichkeit.
  • Einsparung von Wartungskosten durch bereits erfolgte und weitere Flottenharmonisierung sowie Abflachung der Pilotenschulungskosten durch beschleunigte Umsetzung des Austrian / Lauda Air Flugbetriebs-Mergers.

- Konzernweite Steigerung der Personalproduktivität.

- Erhöhte Flexibilisierung der Personalressourcen entsprechend der saisonalen Auftragslage.

- Restriktive Investitionspolitik, striktes Kostenmanagement sowie weitere Einkaufsoptimierung.

Vorstandsvorsitzender Vagn Soerensen: "Die evidente Verbesserung unserer Verkehrsentwicklung belegt seit Mai, dass die seit Frühjahr weiter intensivierten Anstrengungen wirksam werden. Wir versuchen unsere Hausaufgaben laufend zu erledigen und neue Herausforderungen rasch anzugehen. Zusätzlich zu den konzerninternen Verbesserungen, müssen wir gemeinsam mit den anderen für das Drehkreuz Wien Verantwortlichen jetzt unser Augenmerk auf eine langfristig wettbewerbsfähige Standortpolitik legen. Qualität, Kapazität und Wettbewerbsniveau unseres Hubs Wien sind für uns, aber auch für den Wirtschaftsstandort Österreich und sein Luftverkehrs-System, entscheidende Kriterien."

Auszüge der Austrian Leistungsbilanz im Zeitraffer: Steigerung des Austrian Passagiervolumen seit 2002 um ca. 1 Mio. Passagiere und zusätzliche Aufnahme 20 neuer Destinationen, darunter 5 Überseeziele. Die Austrian Airlines Group hat sich in den vergangenen Jahren mit heute mehr als 500 wöchentlichen Flügen in 41 Ziele in Zentral- und Osteuropa zum Marktführer für diesen dynamischen Wirtschaftsraum entwickelt und ist bereits der viertgrößte Anbieter aus Europa nach Asien / Australien sowie die Nr. 3 in den Nahen Osten und in die Levante. Ebenfalls in diesem Zeitverlauf wurden die Einheitskosten mit konzernweiten Einsparungen von mehr als EUR 400 Mio. um 15 % gesenkt und die Verbindlichkeiten des Konzerns maßgeblich, um mehr als EUR 800 Mio. reduziert. Die Wertschöpfung des Austrian Netzwerkes zum Wirtschaftsstandort Österreich wird heute mit rd. EUR 3,5 Mrd. beziffert und hat direkten und indirekten Einfluss auf 50.000 Arbeitsplätze in den Flughafenregionen, allen voran in Wien.

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