ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Am verlängerten Wochenende im Dauereinsatz für in Not geratene Urlauber

Über 50 Fälle verletzter oder erkrankter Reisender wurden bearbeitet

Wien (OTS) - Am verlängerten Wochenende gab es für die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe alle Hände voll zu tun. "In den vergangenen Tagen haben wir über 50 verletzte oder erkrankte Österreicher aus dem Ausland nach Hause gebracht", berichtet Michael Tagunoff vom ÖAMTC. "Zwei dringende Fälle wurden mittels Ambulanzjet nach Österreich überstellt, darunter ein kleines Kind aus Oberösterreich und ein Steirer."

Der dreijährige Dzenifer K. aus Traun, Oberösterreich, wurde im bosnischen Banja Luka mit einem plötzlichen beidseitigen Nierenversagen ins Krankenhaus eingeliefert. "Es bestand absolute Lebensgefahr, wir haben das Kind sofort mit einem Ambulanzjet nach Linz bringen lassen", so Tagunoff.

Im türkischen Istanbul hat sich Ismail M. aus Leibnitz bei einem Sturz eine komplizierte Wirbelverletzung zugezogen. Der ÖAMTC hat den 70-Jährigen ebenfalls mit dem Ambulanzjet nach Graz ins Landeskrankenhaus überstellt.

Für alle anderen Patienten haben die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe am Wochenende Heimtransporte per Ambulanzwagen oder Linienflug organisiert.

* So auch für einen 52-jährigen Fernfahrer aus Oberösterreich: Eduard H. war in Strasbourg, Frankreich, beim Ausladen des Lkw von einer 3,5 Tonnen schweren Papierrolle gegen einen Container gedrückt worden. Dabei hat er sich einen Beckenbruch zugezogen. Der ÖAMTC hat ihn mit einem Krankenwagen nach Gmunden gebracht.

* Glück im Unglück hatte auch der siebenjährige Moritz W. aus Oberösterreich. Er war beim Motorbootfahren in Euböa, Griechenland, in einer Kurve ins Wasser gefallen. "Der Außenbordmotor hat das Kind dann am Bauch gestreift und ihm eine Fleischwunde zugefügt. Die Verletzung wurde in Griechenland aber so gut versorgt, dass eine normale Heimreise mit dem Auto auf der Fähre über Italien möglich war", berichtet Tagunoff.

* In Kroatien sind zwei Motorradfahrer unabhängig voneinander gestürzt. Beide wurden mittels Linienflug von Dubrovnik bzw. Zadar in ihre Heimatstädte Wien und Innsbruck gebracht.

* Ein Sturz auf der Halbinsel Krim in der Ukraine machte einen Heimflug für einen 23- jährigen Niederösterreicher aus Perchtoldsdorf nötig. Er wurde ebenfalls mit einem Linienflug mit Rollstuhlservice über Odessa nach Hause gebracht.

Die Kosten für die Rückholungen werden für die ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber zur Gänze vom Club übernommen.

Alle Nothilfe-Transportmittel sind derzeit ständig unterwegs

Aktuell werden in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe über 500 Fälle in Not geratener Österreicher bearbeitet. Jeden Tag kommen allein zehn neue Krankenfälle hinzu. Der Ambulanzjet sowie alle anderen Nothilfe-Transportmittel stehen derzeit im Dauereinsatz. Besonders häufig hilft der Club nach Pannen oder Verkehrsunfällen: Fahrzeuge werden dann nach Österreich überstellt und Personenheimreisen organisiert. Besonders aufwändig gestalten sich Fälle in Bulgarien und der Türkei, weil dort die Fahrzeuge in den Reisepass eingetragen werden. Im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls, muss das Fahrzeug dann behördlich aus dem Pass ausgetragen werden, bevor ein Transport stattfinden kann.

Weitere Informationen über den ÖAMTC-Schutzbrief und alle Nothilfe-Leistungen des Clubs findet man unter http://www.oeamtc.at/schutzbrief/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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