Tauschitz: Entlarvende Verweigerung von Zanella

Boykott des Untersuchungsausschusses disqualifiziert den Seebühnen-Intendanten nachträglich

Klagenfurt (OTS) - Als Beleidigung und Missachtung der Kärntner Bevölkerung bezeichnete heute ÖVP-Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz die fortgesetzte Weigerung des designierten Seebühnen-Intendanten und nach wie vor Konsulenten der Wörthersee-Bühne, Renato Zanella, seiner Aussagepflicht vor dem Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtags nachzukommen. Man habe zwar leider keine juristische Handhabe, Zanella zur Aussage zu zwingen, durch sein Verhalten disqualifiziere sich der Künstler aber selbst für jede weitere Aufgabe in Kärnten. Tauschitz: "Zanella bezieht nach wie vor als Konsulent ein Arbeitslosengeld - schließlich hat er mir der Seebühne gar nichts mehr zu tun - von 90.000 Euro aus Steuermitteln und steht dafür nicht einmal vor dem Ausschuss Rede und Antwort!"

Der Ausschuss-Boykott Zanellas nähre allerdings Vermutungen, wonach Zanella durchaus weit tiefer in den Millionenskandal verwickelt sei als bisher angenommen. Bisher sei seitens der Verantwortlichen alles versucht worden, um den damaligen Geschäftsführer der Festspielgesellschaft, Sapetschnig, als allein Schuldigen zu brandmarken. Tauschitz: "Wer glaubt denn ernsthaft, dass Sapetschnig als völliger Laie in Fragen des Kulturmanagements oder der Festspielleitung einen Event der Größenordnung von Napoleon auf die Beine hätte stellen können? Zanella ist die zentrale Figur dieser Tragödie, und wenn er so offensichtlich nicht an der Aufklärung mitwirken will, kann man sich auch einen Reim drauf machen."

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