Stellvertretender FPÖ-Obmann Hofer vermutet schwarz-grünen Pakt nach Nationalratswahl

FPÖ wird nach 2006 Oppositionspartei bleiben

Der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer geht davon aus, daß es nach der nächsten Nationalratswahl in Österreich eine schwarz-grüne Koalition geben wird. ****

Die Aussagen des BZÖ, wonach es eine Koalition zwischen SPÖ und BZÖ geben könnte, bezeichnet Hofer als politische Fata Morgana. Der Marsch durch die Wüste Gobi, so Hofer, habe beim BZÖ offenbar Spuren hinterlassen. Bezeichnend sei, so Hofer, daß das gleichnamige Buch von Präsident Kohl als Buch der Wende geschrieben wurde und letztendlich durch Haiders Knittelfeld und die Gründung des BZÖ zu einem Buch der Wendehälse geworden sei.

Norbert Hofer: "Während das BZÖ aber jetzt noch immer mit Schüssel in wilder Ehe lebt, weil diese Koalition demokratisch nicht legitimiert ist, wirbt es bereits um die Gunst des SPÖ-Parteivorsitzenden Gusenbauer. Das BZÖ macht das aber nicht wie eine Dame durch diskrete Signale, sondern auf eine Art und Weise, welche als politische Prostitution bezeichnet werden könnte. Leider ist die Braut nicht sonderlich attraktiv, da sie keine Mitgift in Form von Mandaten einbringen wird. Man muß realistischerweise davon ausgehen, daß eine Koalition zwischen SPÖ und BZÖ nicht mehrheitsfähig ist, sofern das BZÖ überhaupt noch im Nationalrat vertreten sein wird. Weiters müssen wir davon ausgehen, daß eine Koalition zwischen SPÖ und ÖVP von letzterer einen zu hohen Preis abverlangen würde. Da machen es die Grünen schon billiger. Die Aussagen Van der Bellens, wonach eine Abschaffung der Studiengebühren nicht notwendig sei und auch bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen der Beschaffungsvorgang für den Eurofighter nicht gestoppt werden müsse, zeigen sehr klar, in welche Richtung die Reise geht."

Hofer schließt aus, daß die FPÖ nach der nächsten Nationalratswahl als Koalitionspartner zur Verfügung stehen könnte. "Die ÖVP hat unser Vertrauen völlig verloren und wer Alfred Gusenbauer zum Kanzler macht, der betreibt politischen Selbstmord. Daher empfehle ich meiner Partei dringend, sich voll und ganz auf ihre Funktion als Heimat- und Kontrollpartei zu konzentrieren. In fünf Jahren werden die Voraussetzungen wieder ganz andere sein."

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