Mikl-Leitner: "EU - Projekt für Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

Väter sollen mehr Verantwortung übernehmen"

St. Pölten (NÖI) - "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann nicht immer nur ein Thema für Frauen sein." erklärt Familienlandesrätin Johanna Mikl-Leitner "auch Väter sind gefordert, ihren Anteil zur Familienarbeit und Kindererziehung zu leisten." Von dem Angebot der Väterkarenz machen nämlich immer noch viel zu wenige Männer Gebrauch: im österreichischen Durchschnitt nur knapp über 2%. Ein Thema, das die Europäische Kommission in ihrem Programm "Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern" 2005 zum Schwerpunkt erklärte und das der NÖ Landesregierung die Durchführung des EU-Projektes 'Breaking Patterns' ermöglichte.

Ziel ist es, Führungskräfte zu sensibilisieren und zu schulen, um entsprechend flexible Strukturen in Unternehmen zu etablieren, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser gewährleisten. Denn "Männer, die Väterkarenz wahrnehmen, weisen auch im Beruf bessere Qualitäten der Kommunikation, der Organisation und des Konfliktmanagements auf."

Konkret wurde im Projekt ein Trainingsmodul entwickelt, das in der Führungskräfteaus- und weiterbildung verankert werden soll. Damit sollen Männer dazu aufgerufen nicht nur im Job, sondern auch in der Familie mehr Verantwortung zu übernehmen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere jungen Familien wieder mehr Mut zu einem "Ja für Kinder" haben werden, wenn sich auch die Väter mehr innerhalb der Familien engagieren, betont Mikl-Leitner.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0004