Gorbach zu Kilometergeld: Pendler entlasten heißt Konjunktur ankurbeln

Gute Gründe für ein Anheben des Kilometergeldes

Wien, 2005-08-13 (OTS) - Das Kilometergeld sollte eigentlich die
dem Arbeitnehmer durch Dienstfahrten mit dem Privat-PKW tatsächlich entstandenen und bereits im Voraus beglichener Kosten ersetzen, erklärte Verkehrsminister Vizekanzler Hubert Gorbach und meinte weiter: "Die Anpassung, die sich ab 1977 am Verbraucherpreisindex orientiert hat, ist aber seit Jahren nicht mehr durchgeführt worden -sonst müsste das Kilometergeld heute ca. 45 Cent betragen, womit die tatsächlichen Kosten adäquat abgedeckt wären. Grund Nummer Eins also für eine Anhebung, weil durch die Nichtangleichung tausende österreichische Dienstnehmer über viele Jahre bereits "dazugezahlt" haben, um ihren Beruf ausüben zu können."

Grund Nummer Zwei wären die exorbitant gestiegenen Treibstoffpreise, wodurch Pendler ein weiteres Mal zur Kasse gebeten werden würden, meinte der Vizekanzler im Einklang mit dem derzeitigen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Dr. Jörg Haider. "Es darf nicht sein, dass Finanzminister Grasser den Traum vom Nulldefizit auf dem Rücken der Autofahrer hegt und pflegt, anstatt seine Mehreinnahmen aus der Mehrwertssteuer auf Treibstoff in Form einer Kilometergelderhöhung an die Autofahrer zurückzugeben. Ich hoffe, er zeigt sich in den nächsten Tagen diesbezüglich gesprächsbereit. Es muss doch allen Beteiligten klar sein, dass wir durch eine Anhebung die Konjunktur ankurbeln und somit für Arbeitsplätze sorgen können. Denn ein höheres Kilometergeld bedeutet eine Entlastung für die Autofahrer, mehr Geld im Börsel und dadurch mehr Spielraum für Investitionen", stellte Vizekanzler Gorbach abschließend fest.

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