Weltlinkshändertag. Kaiser: Umschulung muss der Vergangenheit angehören

SPÖ-Kärnten fordert stärkere Aufklärung der Eltern

Klagenfurt (SP-KTN) - Jeder zweite Kärntner ist Linkshänder. Das zeigen wissenschaftliche Studien. Doch nur etwa ein Viertel bleibt es auch. "Viele Eltern haben Angst, dass ihr Kind diskriminiert werden könnte, deshalb versuchen sie eine Umschulung, obwohl mittlerweile erwiesen ist, dass dies negative Auswirkungen haben kann", kritisiert der stellvertretende Klubobmann und Bildungssprecher der Kärntner Sozialdemokraten, LAbg. Peter Kaiser und fordert bessere Aufklärung an den Kärntner Schulen.

"Der Schulreferent des Landes Kärnten ist gefordert sich in dieser Frage geeignete Konzepte zu überlegen, wie Eltern besser aufgeklärt werden können und ihnen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse - die übrigens einhellig von Umschulungen abraten - näher gebracht werden können", sagt Kaiser.

Die Schreibmotorik wird von Geburt an in einer bestimmten Gehirnhälfte gesteuert. Bei Linkshändern ist es die rechte. Die erzwungene Ausrichtung auf das Schreiben mit der rechten Hand - durch die Eltern oder in der Schule - kann Schäden hinterlassen. "Das reicht von ständiger Erschöpfung über Konzentrationsstörungen bis hin zu Lese- oder Schreibschwächen und davor müssen wir unsere Kinder schützen", so der SP-Bildungssprecher. (Schluss)

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