Blecha: Mindestpensionen anheben - jetzt!

Worauf wartet die ÖVP?

Wien (SK) Seit zwei Jahren fordert der Pensionistenverband Österreichs durch eine Anhebung der Mindestpension, also des Ausgleichszulagen-Richtsatzes, die 'soziale Schande' zu beseitigen, wonach 200.000 Pensionisten unter der Armutsgrenze leben müssen. "Der immer größer werdende Abstand zwischen der derzeitigen Mindestpension von 662,99 Euro und der Armutsgrenze von 690 Euro ist unzumutbar. Ich begrüße daher, dass Sozialministerin Haubner die Forderung des Pensionistenverbandes aufgegriffen hat und eine Anhebung außer Streit und in Aussicht stellt. Jetzt liegt es offenbar an der ÖVP, worauf wartet sie?", fragt der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. ****

Angesichts der nachhaltigen Verteuerung der Lebenskosten und "weil mittlerweile allen klar ist, dass die 'größte Steuerreform aller Zeiten' Beziehern kleinerer Pensionen und Einkommen keinen einzigen Cent gebracht hat", fordert Blecha nicht nur die Anhebung der Mindestpension, sondern auch für Bezieher von Monats-Pensionen bis 1.000 Euro einen "Nachschlag" von 15 Euro monatlich.

Blecha nahm auch Bezug zur aktuellen Wirtschafts- und Beschäftigungsdebatte: "Wer ständig Pensionen kürzt, darf sich nicht über eine schwache Kaufkraft wundern. Wir brauchen Pensionserhöhungen und zwar jetzt!", so Blecha abschließend. (Schluss) se/mm

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