Hoscher: Bundesregierung gefordert, Flugdrehkreuz Wien zukunftsfit zu machen

Alle Beteiligten an einen Tisch bringen - Negativbeispiel Schweiz

Wien (SK) "Das Flugdrehkreuz Wien mit dem Flughafen Wien,
der Austro Control und dem österreichischen Aushängeschild AUA im Zentrum ist von enormer Bedeutung für die heimische Freizeit- und Tourismuswirtschaft. Um im harten Konkurrenzkampf mit München, Budapest oder Prag hinkünftig bestehen zu können, muss die Regierung endlich tätig werden, alle Beteiligten an einen Tisch bringen und nachhaltigen Schaden für den Wirtschaftsstandort abwenden", forderte SPÖ-Freizeitwirtschafts- und Tourismussprecher Dietmar Hoscher Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auch Bundesminister Bartenstein sei in seiner Verantwortlichkeit für die Freizeit und Tourismuswirtschaft aufgefordert, sich der großen Aufgabe anzunehmen, das Flugdrehkreuz Wien zukunftsfit zu machen und nicht zuletzt interne Störmanöver abzustellen. Hoscher: "Die ÖIAG sollte sich auf den Erfolg ihrer Unternehmen konzentrieren und nicht auf das Verscherbeln von Familiensilber. Wer beispielsweise behauptet, die AUA sei zu groß für Österreich, fügt dem eigenen Unternehmen nachhaltigen Schaden zu." ****

Laut dem SPÖ-Abgeordneten sei es notwendig, möglichst rasch das Management von AUA, Flughafen Wien sowie der Austro Control an einen Tisch zu bringen, um die Zukunft des Flugdrehkreuzes Wien sichern zu helfen. In diesem Rahmen müsse "sicher die Frage der Austro-Control-Gebühren angesprochen werden". Gleichzeitig "muss vermieden werden, dass die Unternehmen gegenseitig über die Medien ihre Standpunkte mitteilen", mahnte Hoscher ein.

Die AUA sei "eines der letzten wirtschaftlichen Aushängeschilder, die Österreich noch hat. Wir sollten stolz darauf sein und nicht mit unbedachten Wortmeldungen dem Unternehmen Schaden zufügen", so der SPÖ-Abgeordnete. Wie negativ solche Entwicklungen sein können, zeige das Negativbeispiel Schweiz. Der Verlust der "Swiss" habe nicht zuletzt auch dem Schweizer Tourismus enorm geschadet. "Die Bundesregierung muss handeln, bevor wir in eine ähnliche Situation kommen wie unser westlicher Nachbar", forderte Hoscher abschließend. (Schluss) ps/mm

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