Schabl: Zugang zu bestmöglicher Behandlung für alle Patienten muss erhalten bleiben

Gefährliche Diskussion um Finanzierbarkeit von Medikamenten und Behandlungen

St. Pölten, (SPI) - =

"Der Zugang aller PatientInnen zu
bestmöglicher Versorgung muss erhalten bleiben. Die jüngste Diskussion um die Finanzierbarkeit bestimmter Behandlungen oder Medikamente darf nicht dazu führen, den Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin zu ebnen. Das ist strikt abzulehnen", so Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl. Schabl:
"Die besorgten Warnungen von verschiedenen Ärzten müssen ernst genommen werden, zeigen sie doch auch eine - neben den Klagen wegen finanzieller Engpässe - positive Entwicklung auf. Neue und bessere Behandlungen, Medikamente und medizinisch-technische Einrichtungen führen dazu, dass immer mehr Menschen, auch mit schweren Krankheiten, Hilfe gegeben werden kann. Das dies alles seinen Preis hat, ist klar". ****

Die angekündigte Gesundheitsreform der Bundesregierung hat bisher zu nichts weiter als Absichtserklärungen und finanziellen Engpässen bei den Krankenkassen geführt. Im Zuge der Finanzausgleichsverhandlungen mit den Ländern ist die Finanzierung der Spitäler ausverhandelt und ein Vertrag für die nächsten vier Jahre abgeschlossen worden. "Dies ist eine gute Vorgehensweise", bekennt sich Schabl zu dem Abstimmungsmodus zwischen Bund und Ländern.

"Ebenso muss in Sachen steigender Kosten von Behandlungen und Medikamenten eine österreichweite Lösung angestrebt werden. Die derzeitige Vorgehensweise der Gesundheitsministerin, das Finanzierungsproblem auf die Länder abzuschieben, ist sicher kein Zeichen von Lösungskompetenz und ebenso sicher nicht zielführend. Die Patienten müssen sich auf gut funktionierende und finanziell ausreichend ausgestattete Krankenhäuser, Therapie-, Behandlungs- und Kureinrichtungen verlassen können. Die nötigen Strukturen können nur in Verhandlungen zwischen Bund und Ländern geklärt werden. Ohne zusätzliches Geld und Anstrengungen wird es nicht gehen. Die Zwei-Klassen-Medizin darf nicht durch die ‚Hintertür’ kommen, Behandlungen dürfen nicht von der ‚Dicke der Brieftasche’ abhängig werden", so Schabl abschließend.
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