Moser: Mogelpackung der Regierung verbessert Situation der Arbeitlosen nicht

Wien(SK) "Die Mogelpackung der Regierung verbessert die
Situation der 250.000 Arbeitslosen in Österreich nicht", kritisierte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser am Donnerstag im Rahmen einer Sondersitzung des Nationalrats. "Kein ernstzunehmender Ökonom wird die Auswirkungen dieses Konjunkturprogramms bestätigen", so Moser weiter, denn die Zahlen seien "nicht nachvollziehbar" und "aus der Luft gegriffen". Der SPÖ-Wirtschaftssprecher bezweifelte stark die Schaffung von 20.000 neuen Arbeitsplätzen und das Auslösen von zusätzlichen drei Milliarden Euro an Investitionen. Denn "kein einziges Unternehmen investiert, wenn keine Nachfrage besteht". ****

Moser führte als Beispiel an, dass wenn einer Handelsangestellten mit zwei Kindern 500 Euro gegeben werden, diese das Geld in Konsum umsetze - gebe man das Geld jedoch Minister Bartenstein, würde er sich eine Aktie damit kaufen und die Wirtschaft dadurch nicht ankurbeln. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher bezeichnete Minister Bartenstein zwar als "guten Unternehmer", doch als Wirtschafts- und Arbeitsminister habe Bartenstein "versagt". Denn beim Betrachten der Zuwachsraten lasse sich feststellen, dass Österreich in der EU an zweiter Stelle nach Luxemburg stehe. Besonders betroffen seien Tirol, Vorarlberg und die Steiermark. Moser kritisierte abschließend, dass Bundeskanzler Schüssel vor einem Jahr versprochen habe, dass die VA-Tech nicht zerschlagen werde - und heute müssen Hunderte um ihren Arbeitsplatz zittern. (Schluss)sf

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