Gorbach: Konjunkturpakete notwendig und nachhaltig

Rechtzeitige Impulse für Wirtschaftsstandort Österreich

Wien, 2005-08-11 (OTS) - "Die heutige Sondersitzung des
Nationalrats beweist die fehlende Konstruktivität und den Mangel an Lösungskompetenz der Opposition! Das Parlament wäre heute eigentlich dafür zusammengekommen, über um sinnvolle und notwendige Schritte für eine Steigerung der Beschäftigungsrate zu beraten - und nicht, um leere Phrasen der Opposition über sich ergehen lassen zu müssen. Mit den am 1. Mai beschlossenen Maßnahmen wie zum Beispiel der Forschungsmilliarde, den 300 Millionen für Infrastrukturvorhaben bei Straße und Schiene und den aktuellen Konjunkturpaketen des Beschäftigungsgipfels von Montag hat die Regierung jedenfalls bereits wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Österreich gesetzt ", stellte Vizekanzler Hubert Gorbach heute im Zuge der Sondersitzung des Parlaments fest.

Die gemeinsam mit den Bundesländern geschnürten Wachstums- und Beschäftigungspaketen seien in dieser Form sowohl nachhaltig als auch sinnvoll, um mit regionalen Großprojekten, Firmenansiedelungen und dem Vorziehen von Vorhaben in den Ländern für weitere Beschäftigungsimpulse und eine Ankurbelung der Konjunktur zu sorgen. "Besonders in beschäftigungsintensiven und innovationsorientierten Bereichen wie zum Beispiel der Telekommunikationsbranche gibt es Potential, das wir mit diesen Initiativen fördern und nutzen", stellte Infrastrukturminister Gorbach fest und meinte weiter: "Bei der Forschung investieren wir mehr als je zuvor und sowohl der Mittel- als auch der Ideeneinsatz ist besser denn je. In den nächsten beiden Jahren kommen außerdem bei der Infrastruktur sechs Milliarden Euro an Investitionen hinzu: Das ist eine absolute Rekordmarke."

Bester Beweis für die Wirksamkeit wären laut Gorbach Berechnungen, wonach die seit 2002 beschlossenen ökonomischen Maßnahmen bis Ende 2006 zu einem kumulierten zusätzlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,65 Prozentpunkten und einem Beschäftigungseffekt von ungefähr 150.000 Stellen führen würden. "Solche Erfolge zu bagatellisieren, ist nicht der richtige Weg, mit Arbeitslosigkeit umzugehen. Denn es ist uns in Österreich gelungen, wirtschafts- und steuerpolitisch wirksame Maßnahmen zu setzen, um der internationalen Flaute rechtzeitig gegenzusteuern."

"Mit den genannten Maßnahmenbündeln steigern wir die Chancen auf adäquate Beschäftigung und stärken außerdem den Wirtschaftsstandort Österreich. Denn nur über ein innovatives Unternehmertum, eine umfassende und visionäre Basis für die erfolgreiche Umsetzung von Geschäftsideen und über eine gestärkte Kaufkraft der Bevölkerung werden wir noch mehr Arbeitsplätze schaffen - mittelfristig unterstützt durch weitere steuerliche Entlastungen des Mittelstandes", erklärte der Vizekanzler abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Carl Ferrari-Brunnenfeld
Pressesprecher
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 53 115/2142
carl.ferrari-brunnenfeld@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0001