BRINEK: ERFOLGSQUOTE BEI DEN STUDIERENDEN DEUTLICH GESTIEGEN

Regierungsparteien haben Unis nicht im Regen stehen gelassen -Bildungsministerin auf richtigem Weg

Wien, 11. August 2005 (ÖVP-PK) Die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, verfehlt offenbar ihr eigenes Thema. Ihre in ihrer Aussendung angesprochene so genannte "Uni-Misere" ist nicht Gegenstand der Anfragebesprechung. Thema der Anfragebesprechung ist hingegen die Studierenden-Zahlen-Entwicklung, und hier sind große Erfolge zu verzeichnen. Das stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek fest. ****

"Die Entscheidung, den Universitäten die Gestaltung des Zugangs autonom zu überlassen, war richtig. Dies hat auch Rektorenchef Badelt immer wieder bestätigt. So können die Unis auf die unterschiedlichen regionalen Bedürfnisse und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studienrichtungen eingehen", so die Abgeordnete weiter.

Brinek verwies darauf, dass von der Universitätsgesetz-Novelle (EuGH-Urteil) nur acht Studienrichtungen betroffen seien. "162 (!) Studienrichtungen sind nicht betroffen. Die Regierungsparteien haben die Unis nicht im Regen stehen gelassen, sondern konstruktiv gehandelt", wies Brinek auch die Kritik von SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal zurück. "Es gibt kein Chaos an den Unis. Gerade weil eine intensive Vorbereitung stattgefunden hat, konnte am 8. Juli das Gesetz im Nationalrat beschlossen werden". Zahlreiche Studierende aus Deutschland hätten sich zudem an mehreren Unis gleichzeitig angemeldet, was die Zahl der Deutschen nach oben verzerre. Den wirklichen Andrang ausländischer Studenten kenne man derzeit nur in der Medizin. Durch das Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", habe die Medizin-Uni Wien aber den Zustrom in geordnete Bahnen gelenkt und Ende März alle Maturanten und Landesschulräte bereits über die Situation informiert.

Im Wintersemester 2004 wurde der historische Wert von 32.120 Studienanfänger/innen erreicht. Das bedeutet seit 1995 eine Steigerung um zehn Prozent. Die Zahl der Studierenden hat sich im Wintersemester 2004 gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 210.125 erhöht. Zudem gibt es eine Steigerung der Anzahl der Absolvent/innen von rund 20 Prozent in den letzten drei Studienjahren. Gegenüber 1995 beträgt die Steigerung sogar plus 41 Prozent. Die Doktoratsabschlüsse sind gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Prozent auf 2.686 gestiegen.

"Die Erfolgsquote von Studierenden liegt damit nun bei 78 Prozent und ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Es ist absehbar, dass sich dies auch positiv in international vergleichbaren Indikatoren (Education at a Glance der OECD) niederschlägt", so Brinek weiter. "Bildungsministerin Elisabeth Gehrer hat zahlreiche Schritte gesetzt, um die Qualität im Universitätsbereich zu sichern und weiter zu heben. Die Regierung ist hier auf dem richtigen Weg." (Schluss)

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