Jarolim zu Zugangsbeschränkungen: Brief Gehrers an Barroso zu spät

Wien (SK) "Nach dem österreichischen Debakel vor dem Europäischen Gerichtshof erkennt die Bundesregierung endlich, dass für den Erhalt des freien Hochschulzugangs in Österreich dringend eine Lösung auf europäischer Ebene notwendig ist", so der SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Seit Jahr und Tag habe Gehrer in dieser Causa nichts unternommen und damit logischerweise auch nichts erreicht. Der Brief sei daher nicht mehr als ein schlechter Versuch, Aktivität vorzutäuschen, so Jarolim. "Schüssel ist als Bundeskanzler persönlich gefordert, endlich tätig zu werden." ****

Der Bundeskanzler habe - auch wenn es schon reichlich spät sei - noch immer die Möglichkeit, die Initiative zu ergreifen und eine vernünftige Lösung im Interesse der österreichischen Studierenden zu erreichen. "Die Bundesregierung trägt die Verantwortung für die Sicherung der Zukunft der Bildung, Forschung und Wissenschaft in Österreich. Ein Brief allein wird dafür wohl nicht genügen", so Jarolim der abschließend auf die Plattform der ÖH "Ich will studieren" verwies. (Schluss) se

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