KPÖ sieht in Umfrage Bestätigung für ihre EU-kritische Haltung

Entwicklung von Alternativen statt Beharren auf gescheiterter Verfassung

Wien (OTS) - Als Bestätigung der EU-kritischen Haltung der KPÖ sowie ihrer Forderung nach Alternativen zur jetzigen EU als "Europa der Konzerne" sieht der Wirtschaftspolitische Sprecher der KPÖ, Michael Graber, die jüngste im Auftrag der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) von der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) durchgeführte Umfrage.

Dieser Umfrage zufolge war mit 52 Prozent der Anteil jener, die den EU-Beitritt Österreichs als richtig bezeichnen, seit Beginn der regelmäßigen Umfragen im Jahre 1997 noch nie so niedrig wie jetzt. Umgekehrt bezeichneten mit 42 Prozent noch nie so viele den EU-Beitritt als falsch wie derzeit. Allerdings sind weiterhin 66 Prozent für die weitere EU-Mitgliedschaft, während 27 Prozent für einen Austritt sind, was unter dem Anteil der Nein-Stimmen von 33 Prozent bei der EU-Volksabstimmung im Jahre 1994 liegt.

"In Summe bringt die Umfrage deutlich das wachsende Unbehagen über die soziale Schieflastigkeit der EU zum Ausdruck, bei welcher
eine forcierte Umverteilung zugunsten der großen Konzerne und einer kleinen Minderheit von Superreichen stattfindet, während für die breite Masse der Bevölkerung eine zunehmende Prekarisierung droht", so Michael Graber.

Die KPÖ interpretiert die Umfrage auch als massives Misstrauensvotum der ÖsterreicherInnen gegen die EU-Verfassung, zu welcher das politische Establishment von ÖVP, SPÖ, Grünen und BZÖ bekanntlich eine Volksabstimmung verweigert hat.

Die gesamte Erklärung der KPÖ findet sich unter
http://www.kpoenet.at/lpd/3736.html

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