Antwort auf den offenen Brief von Fritz Pracher an Finanz- und Sozialministerium

Ihr offener Brief vom 11.8.2005 in der APA-OTS

Graz (OTS) - Sehr geehrter Herr Pracher!

Ich habe Ihren offenen Brief, wie viele andere Österreicher auch, gelesen und verstehe Ihre Sorgen und Ihren Unmut. Ich schreibe Ihnen auch deswegen, weil sie ein Landsmann von mir sind. Mir geht es angesichts der täglichen Schlagzeilen nicht anders. Auch ich greife mir auf den Kopf, wenn ich mir diese Steuerverschendung im politischen System der Steiermark ansehe und auf der anderen Seite ehrliche und anständige Bürger nach wie vor in Graz in Bassena-Wohnungen leben müssen.

Viele Steirerinnen und Steirer melden sich in den letzten Tagen mit ähnlichen Sorgen, es ist aber auch verständlich. Einerseits arbeiten Sie tagein und tagaus schwer in Ihrem Beruf. Andererseits müssen sie lesen, wohin gerade ihre steirischen Steuergelder hin verschwinden:

Fürstliche Abfertigung für ESTAG-Vorstände in der Höhe von 1,2 Millionen Euro wie zB für einen selbsternannten Aufdecker wie Gerhard Hirschmann. 230.000 Euro für die Büroumbauarbeiten und die Designmöblierung des steirischen SPÖ-Vorsitzenden Franz Voves. Millionen von Euro an die Herberstein OEG ohne seitens des Landes nur einmal zu kontrollieren. Horrende Förderungen seitens der SPÖ, der ÖVP und der FPÖ an Vereine die schon seit langem keine Vereinstätigkeit nachweisen außer, dass sie die dritte Kolonne der Finanzbeschaffung von politischen Parteien in der Steiermark sind. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen

Gerade Sie als Pendler leiden unter den täglich steigenden Spritpreisen. Weder SPÖ, noch ÖVP und FPÖ sind bereit, die Landestankstellen in der Steiermark zu öffnen. Dabei wäre es gerade für Sie im Bezirk Leibnitz wichtig, da wir dadurch auch die Preise der Treibstoffkonzerne wie in Kärnten empfindlich nach unten drücken können.

Sie haben jedenfalls im BZÖ Steiermark einen Kämpfer für Ihre Sorgen und Anliegen gefunden. Wenn wir diese von SPÖ, ÖVP und FPÖ verursachten Wahnsinnstaten in Zukunft verhindern können, bleibt dem Steuerzahler - also gerade Ihnen - mehr zum Leben!

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und verbleibe

mit besten Grüßen

Gerald Grosz
BZÖ Bündnisobmann Steiermark

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